Sommerfest im Annaheim der Kreuzschwestern

Am 20. Juli 2016 ging das Annafest im Annaheim der Kreuzschwestern in Graz über die Bühne.

Der Wettergott hat es gut mit allen gemeint und so konnte bei sommerlichen Temperaturen und Sonnenschein das Fest im Garten des Annaheims gefeiert werden. Die Quellwolken, die zwischendurch auftauchten, brachten eine angenehme Abkühlung für die BewohnerInnen und Gäste.
Ein ganz besonderer Höhepunkt beim Annafest waren die bezaubernden Tanzeinlagen der Kinder vom Kindergarten Stiftingtal.
Verwöhnt wurden alle Gäste mit Grillspezialitäten vom Küchenteam und zum krönenden Abschluss gab es für alle BesucherInnen des Festes ein leckeres Eis und eine Erdbeerbowle.

 

Erster Geburtstag in „St. Raphael

Am 1. Juli 2016 war St. Raphael genau 1 Jahr in Betrieb: an diesem Tag zogen vor einem Jahr die ersten Bewohner in das neue Haus der Kreuzschwestern ein. Dieser Jahrestag war ein guter Grund, einige „Geburtstagsfeste“ zu feiern:

Geburtstagsfeier mit Angehörigen
Bürgermeister Gerhard Baumgartner folgte der Einladung zum ersten Angehörigenabend nach St. Raphael und hielt die Geburtstagsrede zum ersten Geburtstag des Hauses. Er betonte dabei die besonderen Leistungen aller Beteiligten in der Aufbauphase und den Wert von St. Raphael für Bad Schallerbach. Gemeinsam mit Vize-Bürgermeisterin Susanne Walter, Geschäftsführerin Irmtraud Ehrenmüller, PDL Hermann Dober und Hausleitung Karin Stöger schnitt er die Geburtstagstorte an, die das Küchenteam in der Form des Hauses nachempfunden hat. Viele Angehörigen nutzten den angenehmen Sommerabend auf der Terrasse von St. Raphael, um noch ein wenig ins Gespräch zu kommen.
In diesem Rahmen wurde auch ein besondere, neue Leistung  für Angehörige vorstellt: ab Herbst bietet St. Raphael „Supervision für Angehörige“ an. Mit diesem völlig neuartigen Angebot soll Angehörigen geholfen werden, die neue Lebensphase ihrer Lieben, in der ein Einzug in ein Pflegeheim sinnvoll wird, besser verstehen und damit akzeptieren zu können.

Grillfest für BewohnerInnen und Angehörige
Perfektes Wetter für ein Grillfest herrschte am 7. Juli: viele BewohnerInnen und Angehörige genossen  daher  die Schmankerln vom Grill, die Küchenchef Roland Haider mit seinem Team zubereitete. Der schattige Innenhof von St. Raphael erwies sich dabei als idealer Ort für gesellige Veranstaltungen im Freien, die nun regelmäßig stattfinden werden.

Eröffnung des Café St. Raphael
Ebenfalls zum Jahrestag von St. Raphael ging das lang ersehnte Café St. Raphael in Betrieb. Zunächst wird es jeweils Dienstag und Donnerstag von 14 – 16:30 Uhr geöffnet sein. Es soll ein Treffpunkt für Gäste aus dem Ort und den BewohnerInnen von St. Raphael sein und bietet beste Kaffeehaus-Spezialitäten sowie von den Konditoren der Ulrika-Küche meisterlich zubereitete Torten und Gebäck an.
„Das öffentliche Leben ins Haus zu bringen ist Teil  Konzepts für Pflegeheime, das sich an den anderen Kreuzschwestern-Standorten schon lange bewährt“, betont Irmtraud Ehrenmüller.  Für die BewohnerInnen besteht auch die Möglichkeit, kleine Artikel für den täglichen Bedarf zu erwerben. Café-Gutscheine für Bewohner sind daher eine ideale Geschenk-Idee!

Grillfeier für MitarbeiterInnen und Mitarbeiter
Mit der Grillfeier für MitarbeiterInnen am 15. Juli fanden die Geburtstagsfeiern rund um „1 Jahr St. Raphael“ ihren Abschluss. Das Küchenteam sorgte auch diesmal wieder für kulinarische Genüsse vom Grill und überraschte mit einem köstlichen Dessertbuffet. Mit diesem Fest bedankte sich die Leitung für die großartige Arbeit, die das Team in St. Raphael bisher geleistet hat – und weiterhin leistet. Die gute Stimmung zeigte, dass Arbeit und Feiern zusammengehören!

Zahlen, Daten, Fakten aus dem ersten Jahr
St. Raphael hat 81 Wohnplätze; in einen  Haus im Vollbetrieb  bedeutet das rund 20 – 25 Aufnahmen von neuen BewohnerInnen. St. Raphael hat innerhalb von nur einem Jahr rund 130 neue BewohnerInnen begrüßt . Viele dieser BewohnerInnen waren auf Kurzzeitpflege, d.h., dass auch zahlreiche BewohnerInnen wieder verabschiedet werden mussten. Nach nur einem Jahr ist St. Raphael so gut wie voll belegt.
Mit jedem Bewohner / jeder Bewohnerin zieht  eine Angehörigen-Familie mit ein: es ist wichtig, auch den Angehörigen ihre neue Rolle in der Beziehungsarbeit zu ihren Müttern oder Vätern nahe zu bringen und dafür die erforderliche Zeit zur Verfügung zu stellen.
Während in einem Haus im Vollbetrieb jährlich rund 10 – 15 neue Mitarbeiter aufgenommen werden, die überwiegend Nachbesetzungen von frei werdenden  Stellen betreffen, konnten in St. Raphael rund 70 Mitarbeitern eine neue Arbeit angeboten werden. Auch dies ist eine Herausforderung für alle, da jeder Mensch, der zum  „System“ Pflegeheim gehört (Mitarbeiter, Bewohner, Angehörige), neue Beziehungen herstellt und die Struktur verändert.

 

 

Haus der Generationen zieht erfreuliche Bilanz

Nach vier Jahren im Vollbetrieb kann das Haus der Generationen am Blasenberg eine erfreuliche Bilanz ziehen. In den letzten beiden Jahren wurde ein positives Jahresergebnis erzielt, das Pflegeheim ist stets zu 100 % ausgelastet, genießt eine hohe Akzeptanz und Anerkennung in der Bevölkerung und bei den zuständigen Behörden und es ist gelungen, tragfähige Netzwerke mit den Systempartnern aufzubauen, die eine gute Zusammenarbeit ermöglichen und neue Impulse für zukünftige Entwicklungen ermöglichen. Das von den Ordensschwestern, Führungskräften und Mitarbeitern erarbeitete „Betriebs- und Entwicklungskonzept 2016 – 2021“soll helfen, die Zukunft des Hauses zu sichern.

Vor vier Jahren wurde das völlig renovierte und mit einem großen Neubau erweiterte Antoniushaus eröffnet – ein modernes „Haus der Generationen“, das mit einer Kapazität von 62 Pflegebetten das größte Pflegeheim in Feldkirch ist und hier über ein Viertel des Angebotes abdeckt. Im Haus sind zudem rund 100 Kinder in drei Kindergarten- bzw. Kinderbetreuungseinrichtungen untergebracht – die Bundeslehranstalt für Kindergartenpädagogik mit zwei Gruppen, die Stadt Feldkirch mit einem Ganztagskindergarten und Aqua Mühle Vorarlberg mit der Kindertagesbetreuungseinrichtung Panama. Seit Anfang 2014 wird für pflegebedürftige und demenzkranke Menschen und deren Angehörige eine Tagesbetreuung angeboten. Ein weiteres Angebot ist der Offene Mittagstisch, der inzwischen auch gerne von den Eltern und Geschwisterkindern der Kindergartenkinder angenommen wird. „Es ist uns gelungen“, so Clemens Schmölz, Vorsitzender des Beirates , „die pflegerischen, strukturellen, organisatorischen und wirtschaftlichen Herausforderungen zu meistern und unsere Ziele zu erreichen: ein Dienstleistungsangebot auf hohem menschlichen und fachlichem Niveau, das die uns anvertrauten Menschen in den Mittelpunkt stellt und das Schaffen und Sichern der personellen und finanziellen Voraussetzungen dafür.“

Kreuzschwestern im Antoniushaus
Eigentümer des Antoniushauses ist der Orden der Barmherzigen Schwestern zum Heiligen Kreuz, Provinz Europa Mitte. Im Antoniushaus leben 14 Kreuzschwestern. Sieben sind pflegebedürftig und im Pflegeheim untergebracht, sieben leben im Konvent und unterstützen die einzelnen Pflegeteams durch wertvolle seelsorgerische Arbeit, im Mitgestalten der Feiern und Feste im Jahreskreis, in der Begegnung und in Gesprächen und in der Hospiz-und Sterbebegleitung.

Hohe Anforderungen
Derzeit arbeiten 78 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Voll- und Teilzeit im Antoniushaus. Die Aufgaben in der Betreuung und Pflege werden immer komplexer und erfordern ein hohes fachliches Wissen und stetige Weiterentwicklung und Weiterbildung, um den spezifischen Anforderungen (steigender Anteil gerontopsychiatrisch erkrankter Menschen, Sterbebegleitung/Palliativversorgung) gerecht zu werden. Laut Geschäftsführer des Antoniushauses, Thomas Vranjes, war es eine der großen Herausforderungen im vergangenen Geschäftsjahr, die Vorgabe des Landes für den Mindestpersonalschlüssel mit fachlich geeigneten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu erfüllen. Mit einem guten, familienfreundliches Arbeitsklima, flexible Arbeitszeiten und große Unterstützung bei individuellen Weiterbildungswünschen sei es gelungen alle Stellen im Haus mit fachlich sehr guten und hochmotivierten Mitarbeitern zu besetzen. Bereits zum zweiten Mal nach 2013 wurde das Antoniushaus von seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu den fünf besten Arbeitgebern Vorarlbergs gewählt. Erstmalig wurde dem Haus die Auszeichnung „Familienfreundlicher Betrieb“ verliehen.

Fachbeirat mit neuem Vorsitzenden
Im Mai 2014 wurde der Fachbeirat „Offene Gemeinwesenarbeit im Antoniushaus Feldkirch“gegründet, in welchem Expertinnen und Experten unserer Systempartner vertreten sind. Seine Aufgabe ist die Unterstützung und Förderung der Zusammenarbeit aller in der Altenarbeit in Feldkirch tätigen Dienste. Er berät und begleitet das Antoniushaus in Fachfragen und sieht seine Aufgabe auch darin, den Aufbau und die Vernetzung zwischen dem Antoniushaus und allen gesellschaftlich relevanten Gruppen in der Stadt Feldkirch zu stärken. Im Mai dieses Jahres konnte Dr. Gerhard Walser, erfahrener Jurist und Leiter der Rechtsabteilung der Diözese Feldkirch, für den Vorsitz des Fachbeirates gewonnen werden.

Betriebs- und Entwicklungskonzept 2016 bis 2021
Um das Antoniushaus sicher durch die nächsten Jahre zu führen, wurde ein Betriebs- und Entwicklungskonzept für die kommenden 5 Jahre (2016-2021) erarbeitet. Darin sind sowohl die betriebswirtschaftlichen Zielvorgabe als auch Qualitätsstandards bis 2021 niedergeschrieben. Das Antoniushaus ist eines der wenigen Einrichtungen im Land, das ohne Zuschüsse des Trägers auskommen muss. Umso wichtiger sind die in diesem Konzept aufgezeigten Aktivitäten und Zukunftsprojekte, um auch langfristig wirtschaftlich positiv agieren zu können. Maßnahmen aus dem Betriebs- und Entwicklungskonzept sind u.a. gezielte Aufnahmen in möglichst hohen Pflegestufen, eine hohe Auslastung, eine Ausweitung der Dienstleistungen, die Optimierung der personellen und räumlichen Ressourcen, der Ausbau des Weiterbildungsangebotes und das Beibehalten einer hohen Qualität. Eine der nächsten konkreten Ziele ist die Anbindung des Antoniushauses an den öffentlichen Personennahverkehr.

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Alexandre Pelzer ist neuer Leiter der Urologie am Klinikum Wels-Grieskirchen

Seit 1. Juli 2016 leitet Prof. Dr. Alexandre Egon Pelzer, FEBU, die Abteilung für Urologie am Klinikum Wels-Grieskirchen. Der bisherige Abteilungsleiter, Univ.-Doz. Dr. Walter Pauer, FEBU, tritt nach 28 Jahren als Primarius der Urologie und nach insgesamt 34 Jahren am Klinikum Wels-Grieskirchen seinen wohlverdienten Ruhestand an.

Alexandre Pelzer ist Spezialist für Uroonkologie, diesbezüglich international anerkannter Experte in der innovativen Diagnostik und Therapie von Prostatakrebs. Hierbei kommen neueste Techniken, wie die MRT-Ultraschall-Fusionsbiopsie und die robotische Prostataentfernung mit Kontinenz- und Potenzerhaltung zur Anwendung. Weitere Spezialgebiete sind die moderne und schonende Behandlung der gutartigen Prostata unabhängig der Größe mittels Lasertherapie und die Behandlung von Nierensteinen jeder Art.

Zurück nach Österreich
Nach seiner Ausbildung zum Facharzt für Urologie an der Urologischen Universitätsklinik Innsbruck wechselte er als Oberarzt an die Universitätsklinik für Urologie am Universitätsklinikum Tübingen und in weiterer Folge an die Universitätsklinik für Urologie am Universitätsklinikum Mannheim. Vor seiner Bestellung in Wels war der Träger zahlreicher wissenschaftlicher Auszeichnungen als leitender Oberarzt sowie stellvertretender Klinikleiter an der Klinik für Urologie des Klinikum Ingolstadt tätig.

Spezialist, Autor und Qualitätsmanager
Im Rahmen seiner Disziplin und darüber hinaus ist Pelzer vielseitig tätig, etwa als Autor zahlreicher Publikationen und Bücher, sowie als Vorsitzender fachspezifischer Forschungsgruppen. In seinem Spezialgebiet ist er Teil der deutschen Leitlinienkommission, welche die Diagnostik von Prostatakrebs festlegt. Als ausgebildeter Qualitätsmanager und Absolvent des Studiums „MBA Health Care Management“ bringt Pelzer langjährige Erfahrung in der Zertifizierung und Leitung von Prostatakarzinomzentren mit sich.

Mensch im Zentrum der Bemühungen
„Primäres Ziel ist die qualitativ hochwertige urologische Versorgung unserer Region. Wir sehen dabei trotz hochmoderner Diagnose- und Therapieverfahren den Menschen mit seiner individuellen Krankheits- und Lebensgeschichte im Zentrum unserer Bemühungen“, gibt der neue Leiter der Welser Urologie Einblicke in Schwerpunkte innerhalb seines neuen Aufgabengebietes. „Ich freue mich auf die neue Aufgabe, insbesondere da ich ein hervorragend ausgebildetes und motiviertes Team vorgefunden habe.“ Pelzer legt großen Wert auf offene Kommunikation mit den niedergelassenen Ärzten und verbindet mit diesem Dialog das Angebot modernster Technologie mit der Umsetzung der neuesten Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung in der Praxis.

Urologische Anlaufstelle für Erwachsene und Kinder
Die Abteilung für Urologie am Klinikum Wels-Grieskirchen deckt das gesamte urologische Leistungsspektrum ab, welches die Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der Niere, der Nebenniere, der ableitendenden Harnwege sowie Erkrankungen der männlichen Geschlechtsorgane umfasst. „Unter der langjährigen, qualitativ hochwertigen Leitung durch Dr. Walter Pauer wurden in der Urologie am Klinikum Wels-Grieskirchen wichtige Innovationen, vor allem im Bereich der chirurgischen Therapien onkologischer Krankheitsbilder, frühzeitig etabliert, heute kommt das gesamte minimalinvasive operative Spektrum („Schlüssellochchirurgie“) unter Verwendung des da-Vinci-Roboters („Roboterchirurgie“) zum Einsatz Dank seiner Anstrengungen verfügt das Klinikum Wels-Grieskirchen heute über herausragende Spezialkompetenzen in der Urologie“, betont Dietbert Timmerer, Geschäftsführer des Klinikum Wels-Grieskirchen. „Mit Primarius Dr. Alexandre Pelzer ist es uns gelungen, einen weiteren zukunftsorientierten Abteilungsleiter mit umfassender Expertise, Erfahrung und auch Management-Qualifikationen zu gewinnen, um den Fachbereich weiterhin dynamisch zu entwickeln.“

 

 

 

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Sommerfest der Generationen 2016 – im Haus Elisabeth der Kreuzschwestern in Laxenburg

Am Dienstag, dem 05.07.2016 war es soweit, die BewohnerInnen des Hauses Elisabeth und viele Angehörige feierten gemeinsam mit den Kindern des Kindergartens der Kreuzschwestern Murlingengasse, Wien und ihren Eltern  das Sommerfest der Generationen.

Der Wettergott meinte es gut mit allen und schickte einen sommerlichen Nachmittag – mit einzelnen Quellwolken, die es allen leichter machten einmal ein schattiges Plätzchen zu finden.  Musikalisch wurde das Sommerfest von „Mundwerk“ begleitet, einer tollen Gruppe von Musikerinnen und Musikern mit Handicap aus dem Pius-Institut der Kreuzschwestern in Bruck an der Mur, denen es ohne Zweifel gelang so mancher musikalischen Sehnsucht aus einem langen Leben mit Oldies, Volksmusik und modernen Schlagern gerecht zu werden.

Einer der Höhepunkte war dann aber auch das „Hinauswerfen“ der schulpflichtigen Kinder aus dem Kindergarten, das von vielen begeistert mitverfolgt wurde. Für das leibliche Wohl sorgten die Mitarbeiterinnen der Küche im Haus Elisabeth – mit einem Grillmix mit Beilagen und Mehlspeisen wurden die Gäste verköstigt und  als Draufgabe konnte sich jeder noch über einen fantastischen Eismarillenknödel  freuen.
Alle Anwesenden fühlten sich „mittendrin im Leben“ – wie sie bestätigten und so konnte am Ende des Sommerfestes jeder Anwesende – hier  vom „Ort der Begegnung“ – seine Wünsche, Vorstellungen oder auch Bitten und Zweifel  auf eine Karte schreiben, die dann an einen Luftballon angehängt wurden und im Rahmen eines gemeinsamen Luftballon-Startes dem Himmel überlassen wurden.

 

 

Forschungspreis an Dr. Beate Mayrbäurl: Lebensqualität bei Dickdarmkrebs

Am 5. Juli 2016 wurden von der Medizinischen Gesellschaft die besten wissenschaftlichen Publikationen in der klinischen Medizin und der Grundlagenforschung mit dem „Prof. Walter-Pilgerstorfer“-Preis prämiert. Beate Mayrbäurl, Internistin am Klinikum Wels-Grieskirchen wurde für ihre Arbeit zur Messung der Lebensqualität von Menschen mit Dickdarmkrebs ausgezeichnet.

Rund 500 Gäste verfolgten im Rahmen des Gesundheitstages in der Raiffeisenlandesbank in Linz, wie die Medizinische Gesellschaft die „Prof. Walter Pilgerstorfer“-Preise erstmals an gleich drei medizinische Forschungsprojekte vergab. Gewinner der jeweils mit 2.000 Euro dotierten Preise sind Beate Mayrbäurl (Klinikum Wels-Grieskirchen) mit ihrer Arbeit zum Thema Lebensqualität von Patienten mit fortgeschrittenem Dickdarmkrebs, Hermann Blessberger (Kepler Universitätsklinikum) im Bereich Herzchirurgie und Irene Tiemann-Boege (KUK) mit einer Publikation über Erbgut-Veränderungen.
„Das Klinikum Wels-Grieskirchen ist sehr stolz und gratuliert der Preisträgerin Dr. Beate Mayrbäurl recht herzlich! Diese Auszeichnung unterstreicht auch den hohen Stellenwert wissenschaftlicher Forschung im Klinikum Wels-Grieskirchen.  Frau Dr. Mayrbäurl leistet mit ihrer Arbeit einen nachhaltigen Beitrag in der Betreuung unserer Patienten mit Dickdarmkrebs“, betont Klemens Trieb, Ärztlicher Direktor am Klinikum Wels-Grieskirchen, der Preisträgerin.

Der Mensch im Mittelpunkt
Im Rahmen der langfristig angelegten Studie wurde an der Abteilung für Innere Medizin IV eine Lebensqualitätserhebung bei 100 Patienten mit fortgeschrittenem Dickdarmkrebs über mehrere Chemotherapielinien hinweg durchgeführt. Die publizierten Studienergebnisse zeigen eine Stabilisierung der Lebensqualität für zumindest 18 Monate bei gutem Ansprechen auf eine palliative Chemotherapie. Der Nutzen für Patient und Behandlungsteam liegt insbesondere in der verbesserten Gesprächsführung mit einer Fokussierung auf Symptome und individuelle Themen, die Patienten als persönlich relevant und belastend angeben. Auf Basis der von Beate Mayrbäurl publizierten Studie wurde die Lebensqualitätsmessung bei Dickdarmkrebs-Patienten in der Abteilung für Innere Medizin IV eingeführt. „Dieser Preis bedeutet für mich und meine Kollegen eine sehr große Wertschätzung, ich habe mich persönlich insgesamt zehn Jahre mit dieser Studie beschäftigt“, freut sich Beate Mayrbäurl.

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mit dir sag ich immer neu mein Ja

Dank und Freude erfüllt die einzelne Jubilarin aber auch alle Schwestern der Provinz Europa Mitte, wenn besondere Profess-Jubiläen in den einzelnen Regionen gefeiert werden können. Treue, Durchhalten, Aushalten sind gerade in unserer Zeit nicht selbstverständlich und können auch nicht vom Menschen allein „geleistet“ werden – sie sind neben dem ehrlichen Bemühen und der Bereitschaft, sich auf den rufenden Gott immer wieder aufs Neue einzulassen, letztlich von IHM geschenkt.

Einige Gedanken von Jubilarinnen:
Es ist für mich noch immer unglaublich und berührend, auf gefüllte und gesegnete Ordensjahre zurückzublicken.

… viel Glückliches, Schönes und auch manches Schwere sind für mich ein Grund für tiefe Dankbarkeit.

… der Festtag war ein einziges Jubilate Deo

… Ich bin glücklich, dass ich Gottes Ruf gefolgt bin und ER wird mit seiner Fürsorge und Treue auch meinen weiteren Weg mit mir gehen.

„Der Herr ist mein Hirte, nichts wird mir fehlen.  ….  Er leitet mich auf rechten Pfaden, treu seinem Namen.“   … aus Ps. 23
Im Rückblick auf 50 Jahre Ordens-Profess kann ich nur dankbar Gottes  Führung  in meinem Leben preisen.

70 Jahre 2 Schwestern, 60 Jahre 24 Schwestern und 50 Jahre 22 Schwestern

 

Cafè St. Raphael öffnet für Jung und Alt seine Türen

Die Bevölkerung ins Haus für Wohnen & Pflege | St. Raphael in Bad Schallerbach zu holen, ist das Ziel der Eröffnung des öffentlich zugänglichen Café St. Raphael. Das Café ist dienstags und donnerstags von 14 bis 16.30 geöffnet.

www.tips.at vom 07.07.2016 | Druckauflage: 0
Suchbegriff: Kreuzschwestern

Beautyboom und Hautalterung: Zeichen auf unserer Haut

Sind Sie sportlich? Wie viele Sonnenbrände hatten Sie in Ihrer Kindheit? Trinken Sie ausreichend Wasser? Rauchen Sie? Die Antworten auf all diese Fragen bestimmen das Alter Ihrer Haut. Und diese kommt weit früher in die Jahre als gemeinhin gedacht – nämlich bereits nach Abschluss der Pubertät.

Die Haut ist unsere Hülle, hält uns zusammen, verteidigt uns. Sie ist dünn, und gleichzeitig stark. Ihre einzelnen Schichten und Bestandteile übernehmen vielerlei Aufgaben. Mit einer Fläche von eineinhalb bis zwei Quadratmeter, einer Dicke von wenigen Millimetern und einem Gewicht von 3,5 bis 10 Kilogramm bildet die menschliche Haut einen fantastischen Schutzschild.

Hauptursachen für die Hautalterung
„Unser Alter definiert sich nach außen hin über die Hautalterung: Diese beginnt ca. mit dem zwanzigsten Lebensjahr, entwickelt sich individuell verschieden und wird durch Umwelteinflüsse, Ernährung und verschiedene Lebensgewohnheiten beeinflusst“, erklärt Werner Saxinger, Abteilungsvorstand Dermatologie und Angiologie mit Schwerpunkt Dermatochirurgie am Klinikum Wels-Grieskirchen. Bestimmt wird der Prozess durch innere Faktoren, wie Vererbung und die natürliche biologische Alterung, und andererseits durch äußere Einflüsse, wo vor allem die UV-Strahlung eine große Rolle spielt.

Die Feinde der Haut
Immerhin achtzig Prozent der Hautalterung machen insgesamt die externen Faktoren aus. An erster Stelle steht dabei die Sonneneinstrahlung. Hauptakteur bei der Entstehung von Schäden in der Hautzellen-DNA ist die natürliche UV-Strahlung, aber auch die künstliche spielt eine große Rolle. Deshalb wurden Solarien in bestimmten Ländern bereits verboten bzw. reglementiert. „Jede Lichtbelastung führt zu einer verstärkten Hautalterung – die Haut merkt sich jeden Sonnenbrand!“, warnt der Hautspezialist. „Gängige Sonnenschutzmittel, wie Sonnencremen, wehren UV-Strahlung aber nur bedingt ab. Der einzig sichere Sonnenschutz ist Kleidung!“ Aber auch Nikotin ist Gift für die Haut. „Der Konsum von Nikotin verstärkt die Faltenbildung um das Fünffache“, sagt Saxinger. Ein Zuviel an Alkohol, unausgewogene Ernährung, Schlafentzug, Stress und starke Emotionen hinterlassen ebenfalls Spuren auf unserer Haut.

Krankheitsbilder der alternden Haut
Mit der Zeit kann die Haut auch typische altersbezogene Krankheitsbilder, wie etwa die aktinische Keratose, entwickeln. „Die aktinische Keratose ist die Vorstufe zu weißem Hautkrebs“, erklärt der Welser Hautprimar. „Wird sie nicht behandelt, kann daraus über die Jahre ein Plattenepithelkarzinom entstehen.“ Je kleiner die Hautschäden sind, desto besser sind sie behandelbar. Viele Veränderungen der Haut sind aber ungefährlich. Dazu zählen etwa Haarausfall, Besenreiser oder Äderchen. Da Nägel nicht mehr so schnell wachsen bzw. leichter brechen, kann es im Alter eher zu Fuß- oder Nagelpilzerkrankungen kommen. Die Haut wird mit den Jahren dünner und ist weniger elastisch, neigt deshalb zur Faltenbildung und verletzt sich leicht. Das Auftreten von Pigmentflecken ist ungefährlich – sie sollten dennoch regelmäßig durch den Facharzt kontrolliert werden. Das gleiche gilt für die im Großen und Ganzen unbedenklichen Alterswarzen – kleine bräunliche Knötchen auf der Hautoberfläche. Aber auch sie sollten beobachtet werden, damit eine eventuelle Tumorbildung zeitnah erkannt werden kann. Typisch für die alternde Haut sind Trockenheit und Schuppenbildung – hier können zum Beispiel Öle und feuchtigkeitsspendende Lotionen Abhilfe schaffen.

Anti-Aging
Zur Beeinflussung der Hautalterung stehen verschiedene Maßnahmen zur Verfügung. Faltenbildung kann mit äußerlichen Wirkstoffen, zum Beispiel in Form von Salben, und andererseits durch das Unterspritzen mit einem Filler oder Botulinumtoxin beeinflusst werden. Darüber hinaus stehen durch Lifting oder Laserbehandlung auch chirurgische Maßnahmen zur Verfügung.

Gut für die Haut
Ein vernünftiger Umgang mit der Sonne ist die beste Prävention für frühzeitige Hautalterung und das Entstehen von krankhaften Hautveränderungen. Das Einnehmen von Beta-Carotin kann helfen, die Winterhaut auf die stärkere Sonneneinstrahlung im Sommer vorzubereiten. Gut für die Haut im Allgemeinen sind die Vitamine A, C und E sowie der Verzehr von grünem Tee, Soja und Ginseng. „Trinken Sie viel und verwenden Sie zum Duschen Produkte mit rückfettenden Ölen“, rät Saxinger.

Prim. Werner Saxinger, MSc, Abteilungsvorstand Dermatologie und Angiologie mit Schwerpunkt Dermatochirurgie, Klinikum Wels-Grieskirchen

„Unser Alter definiert sich nach außen hin über die Hautalterung: Diese beginnt ca. mit dem zwanzigsten Lebensjahr, entwickelt sich individuell verschieden und wird durch Umwelteinflüsse, Ernährung und verschiedene Lebensgewohnheiten beeinflusst.“

„Jede Lichtbelastung führt zu einer verstärkten Hautalterung – die Haut merkt sich jeden Sonnenbrand! Gängige Sonnenschutzmittel, wie Sonnencremen, wehren UV-Strahlung aber nur bedingt ab. Der einzig sichere Sonnenschutz ist Kleidung!“

„Der Konsum von Nikotin verstärkt die Faltenbildung um das Fünffache.“

„Die aktinische Keratose ist die Vorstufe zu weißem Hautkrebs. Wird sie nicht behandelt, kann daraus über die Jahre ein Plattenepithelkarzinom entstehen.“

Weiterführende Informationen zum Thema Sonnenschutz:

UV-A- und UV-B-Strahlen sind Hautkrebsverursacher Nummer eins – deshalb heißt es: Vorsicht vor jedem Sonnenbrand!

Die besten Sonnenschutz-Tipps:

  • Meiden Sie die Mittagssonne und schützen Sie Kinder vor praller Sonne zusätzlich durch UV-undurchlässige Textilien, wie etwa Hut, Hemd und Hose
  • Am besten liposomale, wasserfeste Sonnencremen verwenden, die dem Hauttyp (fettig oder trocken) angepasst sind und einen Lichtschutzfaktor im UV-A- und UV-B-Bereich bieten.
  • Sunblocker (LSF 50) blockieren die Sonneneinstrahlung nicht komplett. Die Bräunung tritt später auf, ist aber anhaltender.
  • Wasserresistente Sonnenschutzprodukte verlieren durch Schwitzen und Abtrocknen ihre Wasserfestigkeit, deshalb muss man sich in regelmäßigen Abständen neu eincremen.
  • Je länger die Sonnencremetube geöffnet ist, desto mehr verliert der LSF an Wirkung. Daher weg mit der Tube vom Vorjahr!
  • Die heute im Handel geführten Sonnencremen wirken sofort. Daher ist es nicht mehr notwendig, sich 30 Minuten vor dem Sonnenbad einzucremen.
  • Richtiges Eincremen: Sonnencreme dick und wie einen Film auftragen statt einreiben. Nach zwei Stunden nachcremen (circa drei Mal pro Tag).
  • Bräunen im Solarium stellt eine zusätzliche UV-Belastung dar, die der Gesetzgeber aus diesem Grund für Jugendliche unter 18 Jahren untersagt.

 

 

 

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Graz – Mariazell

25 Gehstunden – viele Meter Höhenunterschied – alle Wetterlagen vom wolkenbruchartigen Schauer, starken Windböen bis zu mildem Sonnenschein – Asphaltstraßen, schattige Waldwege an klaren Bächen entlang, steile, steinige Auf- und Abstiege, ein Gipfel mit prächtigem Fernblick – freundliche, urwüchsige Gastgeber, auch eine freundliche Hotelmanagerin und vieles mehr.
Das war die 18. Fußwallfahrt der Kreuzschwestern nach Mariazell.
Auch Besonderheiten kann man auf einer solchen Wallfahrt erleben, etwa die Begegnung mit dem zahmen Murmeltier des im Jänner verstorbenen Hüttenwirtes Bertl als Morgengruß.
Oder einen ganz besondere „Aufmerksamkeit“ von Pater Theodosius, die wir verschieden zu deuten versucht haben… Hatten wir im vergangenen Jubeljahr seine abgetragenen Schuhsohlen über den Erdball weitergereicht von einer Gemeinschaft in die andere, so war in diesem Jahr unsere Wallfahrt auch gekennzeichnet durch Schuhsohlen: von vier Paar Wanderschuhen lösten sich die Sohlen, jeden Tag war eine andere Schwester betroffen bis schließlich Sr. M. Dolores barfuß in Mariazell ankam.
Die Gruppe von 12 Schwestern und der Vater von Sr. Gertraud Johanna war in diesem Jahr „verjüngt und aufgewertet“ durch fünf Schwestern der Provinzleitung und erstmals ohne den ständigen Begleiter Prälat Leopold Städtler, der schwerkrank in der Klinik Graz den Weg begleitete.

Wenn das Ziel am 4. Tag beim Mittagsläuten erreicht ist und alle am Gnadenaltar knien, dann kehrt große Dankbarkeit und innere Freude im Herzen ein. Maria, die Große Frau und Mittlerin der Gnaden teilt aus, großzügig und in vollem Maß. Alle mitgebrachten Bitten und Nöte, über Hügel, Almen, Berge und durch Täler getragen, macht sie zu ihren Anliegen und sie finden Erhörung.

Sr. Maria Bosco Zechner

 

Download „Muttergottes von Mariazell“