Tag des geweihten Lebens bei den Kreuzschwestern

Etwa 150 Mitglieder der Ordensgemeinschaften und Säkularinstitute in der Diözese Linz feierten Maria Lichtmess 2018 bei den Kreuzschwestern Linz. Drei Ordensfrauen gaben in Statements Zeugnis von ihrer Berufung und ihrem Leben in einer Ordensgemeinschaft. Diese authentischen und lebendigen Beiträge zeigten, dass Berufung überall und für alle möglich ist.

ON OrdensNachrichten 2/2018, S. 16-17

Auftanken im Kloster Graz

Stille, Impulse, Gebet, Reflexion und Kraft tanken – so lautete das Angebot von drei Kreuzschwestern für Menschen ab 18 Jahren zum letzten Jahreswechsel. Sr. Antonia Maria Huber, Sr. Eszter Mária Pehm und Sr. Gertraud Johanna Harb leben seit 2017 miteinander in einer Gemeinschaft in Graz und möchten mit ihren Angeboten junge, spirituell interessierte Menschen ansprechen.

Vier Frauen und drei Männer waren es, die sich im Kloster der Kreuzschwestern in Graz getroffen haben, um miteinander den Jahreswechsel zu verbringen. Impulse, Austausch und Gespräche waren dabei genauso wichtig wie die Stille. In der wohltuenden Atmosphäre des Klosters konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Zeit für sich nehmen und auf das Jahr zurückschauen. Schweres und Leichtes konnte angesehen, angenommen oder zurückgelassen werden. In den freien Zeiten gab es die Möglichkeit zum Gespräch oder zum kreativen Ausdruck beim Malen mit Acryl.

Am Silvestertag selbst stand das Thema „Aufbruch“ im Mittelpunkt. Die Gruppe machte sich auf zum Schlossberg und zum Grazer Dom, um die Jahresschlussmesse zu feiern. Besonders in Erinnerung bleiben wird die besondere Stimmung in der nächtlichen Anbetung in der Klosterkirche.

Mehr Informationen zu den spirituellen Angeboten von Sr. Antonia Maria Huber, Sr. Eszter Maria Pehm und Sr. Gertraud Johanna Harb unter: +43 699 109 42 234 bzw. a.m.huber@gmx.at

Auftanken im Kloster Graz

Sie möchten mit ihren Angeboten junge, spirituell interessierte Menschen ansprechen: Sr. Eszter Mária Pehm, Sr. Antonia Maria Huber und Sr. Gertraud Johanna Harb

Kreuzschwester erneuert ihre Ordensgelübde

Kreuzschwester Eszter Mária Pehm erneuerte Ende Jänner ihre zeitliche Profess für eineinhalb Jahre. Zur Vorbereitung auf diesen Schritt hatte Junioratsleiterin Sr. Petra Car mir ihr in der Woche zuvor in Gaubing spirituelle Tage gestaltet. Im Rahmen einer feierlichen Vesper bekräftigte Sr. Eszter Mária ihre Gelübde vor Provinzoberin Sr. Gabriele Schachinger. Die gebürtige Ungarin Sr. Eszter Mária Pehm lebt seit 2017 in der Kreuzschwestern-Gemeinschaft San Damiano in Graz.

Sr. Eszter Mária Kreuzschwestern

Kreuzschwester Eszter Mária Pehm mit Provinzoberin Sr. Gabriele Schachinger bei der Gelübdeerneuerung

Pflege-Ausbildung wird aufgewertet

In Oberösterreich wird die Ausbildung von Krankenpflege-Personal auf neue Beine gestellt. Im Herbst 2018 startet ein Bachelor-Studiengang für Gesundheits- und Krankenpflege an der Fachhochschule für Gesundheitsberufe OÖ. Die Ausbildung wird in fünf Regionen angeboten – jeweils mit einem Krankenhaus als Ausbildungszentrum. Das Ausbildungszentrum für den Raum Wels ist das Klinikum Wels-Grieskirchen.

Neues Volksblatt vom 26.03.2018 | Druckauflage: 21000
Suchbegriff: Klinikum Wels- Grieskirchen GmbH

Angehörige müssen Hilfe zulassen

Ein demenzkranker Linzer lebte tagelang neben seiner toten Frau, die ihn zuvor gepflegt hatte. Der Fall wirft Licht auf das Problem, dass pflegende Angehörige oft selbst auch Hilfe brauchen. Ein Bericht mit Expertenmeinung von Primar Andreas Kirchgatterer vom Klinikum Wels-Grieskirchen.

OÖ Nachrichten vom 26.03.2018 | Druckauflage: 118948
Suchbegriff: Krankenhaus Grieskirchen

Erholsamer Schlaf – nur ein Traum?

Rund ein Viertel aller Österreicher ist von Schlafstörungen betroffen. Über die möglichen Ursachen informiert Dr. Christine Meyer-Plank, Privatklinik Hochrum der Kreuzschwestern.

Tiroler Tageszeitung Magazin vom 25.03.2018 | Druckauflage: 100100
Suchbegriff: Privatklinik Hochrum

Weg-Gefährtin

 

Die Kreuzschwestern haben sich für einen neuen Weg der Gemeinschaft entschieden. Sie möchten es Interessierten ermöglichen, für eine bestimmte Zeit im Orden mit zu leben – ohne dass diese die Absicht haben, in den Orden einzutreten. Die erste sogenannte „Weg-Gefährtin“ heißt Elisabeth Luise Krista und lebt seit Ende Jänner mit den Schwestern in Gaubing, Oberösterreich.

Die Gmundnerin Elisabeth Luise Krista stand schon länger in Kontakt mit den dortigen Kreuzschwestern und nahm regelmäßig an deren Gebetszeiten teil. In einem Gespräch mit Provinzoberin Sr. Gabriele Schachinger äußerte sie irgendwann den Wunsch, sich den Kreuzschwestern noch stärker anzunähern.

„Seit meiner Jugend hatte ich Sehnsucht nach einem tieferen, spirituellen Leben“, erzählt die pensionierte Pädagogin und Klinikseelsorgerin. „Nun sind die Kinder aus dem Haus und die Zeit war reif, diesen Schritt zu wagen.“ Seit rund zwei Monaten lebt und arbeitet sie gemeinsam mit drei Schwestern im „Haus der Besinnung“, das den Kreuzschwestern gehört und in dem stillen, kleinen Ort Gaubing liegt.

„Diese für mich neue Lebensform erfüllt mich sehr. Sie zeigt sich viel tiefgreifender als ich erwartet hatte. Ja, ich bin zeitweise überwältigt“, beschreibt die „Weg-Gefährtin“ ihre Gefühle nach den ersten Wochen mit den Schwestern. Besonders profitiere sie von der Ruhe, den regelmäßigen Gebetszeiten und der Möglichkeit, in die Natur zu gehen. Mittlerweile habe sie sich auch in den Betrieb sehr gut eingelebt und erfülle fixe Aufgaben mit großer Freude.

Einen Tag in der Woche ist Elisabeth Luise Krista ganz frei. Da zieht es sie in ihre Wohnung nach Gmunden. „Natürlich fallen dann auch notwendige Erledigungen und Arzttermine an“, fügt Elisabeth Luise Krista hinzu. „Kontakte mit meinen Kindern, Enkeln und Freunden sind mir weiterhin wichtig. An solch einem Tag spüre ich dann aber auch sehr stark die Spannung zwischen der klösterlichen Lebensform und dem sogenannten ‚Leben in der Welt‘, mit all den dazu gehörenden Notwendigkeiten. Viele Ablenkungen fallen in Gaubing weg. Ja, es ist ein geschützter Raum, um mich ganz auf Gottes Wort einzulassen! Es erfüllt mich mit großer Dankbarkeit, dass mir diese Möglichkeit geschenkt wurde.“

Weg-Gefährtin Elisabeth Luise Krista

Elisabeth Luise Krista bei ihrer Begrüßung im Haus der Besinnung in Gaubing mit Provinzoberin Sr. Gabriele Schachinger (Mitte) und Hausoberin Sr. Anneliese Kirchweger

Klinikum Wels‐Grieskirchen eröffnet Tagesklinisches Zentrum

Mit der Eröffnung des neuen Tagesklinischen Zentrums (TKZ) in Wels entsteht im Klinikum Wels-Grieskirchen ein weiterer Schwerpunkt in der Gesundheitsversorgung der Bevölkerung. Der Bedarf an planbaren, tageschirurgischen Eingriffen ist stark steigend. Dank eines gut organisierten OP‐Managements inklusive Vorbereitung und Nachbetreuung durchlaufen Patienten innerhalb eines Tages den Behandlungsprozess.

Patienten kommen in der Früh, werden operiert und können am Abend wieder nach Hause gehen. Das Land Oberösterreich und die Kreuzschwestern Europa Mitte haben 8,45 Millionen Euro für den rund 3.000 Quadratmeter großen Neubau „Tagesklinisches Zentrum“ mit 4 Operationssälen und 20 Betreuungsplätzen investiert. Die angeschlossene neue Tiefgarage, die zur Gänze von den Kreuzschwestern Europa Mitte finanziert wurde, verfügt über 83 Stellplätze auf 2.600 Quadratmeter Nutzfläche. Nach rund zwei Jahren Bauzeit geht die neue Welser Tagesklinik am 3. April 2018 in Betrieb.

In der neu errichteten Tagesklinik sind im Durchschnitt 24 Eingriffe pro Tag geplant, die parallel in den vier neuen Operationssälen durchgeführt werden. Am Tag der Operation wird der Patient im Tagesklinischen Zentrum aufgenommen, etwaige offene Fragen können geklärt werden. Im Anschluss wird der Patient vorbereitet und unmittelbar danach operiert. Nach entsprechender postoperativer Überwachung und abschließender Untersuchung durch den Arzt der zuständigen Fachabteilung kann der Patient in Begleitung nach Hause gehen.

Ältere, multimorbide bzw. Risikopatienten werden selbstverständlich weiterhin vollstationär betreut.

 

Eröffnung Tagesklinisches Zentrum Wels

VertreterInnen der Politik, der Eigentümerinnen und des Klinikum Wels-Grieskirchen eröffneten gemeinsam das Tagesklinische Zentrum in Wels; © Klinikum Wels-Grieskirchen

 Eröffnung Tagesklinisches Zentrum Wels

Hell und modern fügt sich das neue Tagesklinische Zentrum in die bestehende Gebäudestruktur des Klinikum Wels‐Grieskirchen ein; © Klinikum Wels-Grieskirchen

 Eröffnung Tagesklinisches Zentrum Wels

Die Innenbereiche wirken modern und freundlich, die Raumaufteilung wurde für den tageschirurgischen Ablauf optimiert; © Klinikum Wels-Grieskirchen

 

Das Klinikum Wels‐Grieskirchen

Das größte Ordensspital Österreichs ist eine Institution der Kreuzschwestern und der Franziskanerinnen von Vöcklabruck. Mit rund 30 medizinischen Abteilungen, 1.227 Betten und rund 3.700 Mitarbeitern leistet das Klinikum Wels‐Grieskirchen umfassende medizinische Versorgung in Oberösterreich. Rund 88.000 Patienten werden hier jährlich stationär behandelt. Aufgrund seiner zahlreichen Schwerpunkte und Kompetenzzentren bündelt das Klinikum fachübergreifendes Knowhow und ermöglicht interdisziplinäre Diagnosen und Behandlungen zum Wohle der Patienten.

 

„Oh Mensch, lerne tanzen“

An jedem ersten Dienstag im Monat öffnen die Kreuzschwestern im bayerischen Gemünden ihren Festsaal und laden zum Tanz. Die Idee stammt von einer der Bewohnerinnen der elf Seniorenwohnungen des Klosters.

Sobla.de – Würzburger katholisches Sonntagsblatt,
veröffentlicht am 19.03.2018 um 14:20 von Dagmar Wallrapp