Provinzoberinnenkongress „Unsere Vision leben“

Vom 18. bis 28. September 2018 waren die Verantwortlichen der zwölf Provinzen und der drei Vikariate zusammen mit einer weiteren Schwester ihrer Provinz- bzw. Vikariatsleitung und den Schwestern der Generalleitung zum Kongress im Mutterhaus Ingenbohl versammelt. Von unserer Provinz nahm Sr. Gabriele Schachinger und Sr. Theresia Hörger teil.

Zu Beginn lud ein gemeinsamer Tag der Stille die 50 Teilnehmerinnen ein, innerlich anzukommen. Am ersten Arbeitstag präsentierten die Schwestern ihre kreativen Darstellungen zu den Werten der Vision 2020: OFFENHEIT, MUT, VERTRAUEN, HOFFNUNG, IN-VERBINDUNG-SEIN.

In Kurzberichten aus den Provinzen wurden interessante Schwerpunkte mitgeteilt: Die Schwestern in Uganda erzählten vom geistlichen Fortschritt und neuen Gemeinschaften im Vikariat. Die Schwestern in USA erleben eine gute Zusammenarbeit mit den Laien. In Brasilien suchen die Schwestern Perspektiven für die Zukunft. Sie haben eine neue Gemeinschaft im Amazonasgebiet eröffnet. In der Mutterprovinz ist eine Zusammenführung mit der Westschweiz für 2019 geplant. Im Gegensatz dazu findet in Indien eine Teilung der Nordost-Provinz statt, sodass es ab Februar 2019 fünf Provinzen in Indien geben wird. Erschütternde Videos zeigten die verheerenden Überschwemmungen in Kerala. Kroatien feierte dankbar das Jubiläum 150 Jahre Kreuzschwestern im Land. In der Slowakei wird ein Haus für Betagte und Pilger adaptiert, um nur ein paar Schwerpunkte zu nennen.

Die weiteren Tage waren mit Austausch und Beratungen über ordensinterne Themen reich gefüllt.

Ein gemeinsamer Ausflug unterbrach die Arbeit und führte die Kongressteilnehmerinnen auf die frühen Spuren von Mutter Maria Theresia Scherer nach Meggen und Luzern.

Die herzlichen Begegnungen unter den Schwestern förderte die Einheit der internationalen Kongregation und war eine Feier der gemeinsamen Berufung und unseres Charismas. Die Vielfalt unserer Kongregation zeigte sich auch in der unterschiedlichen Gestaltung der Liturgie.