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Zur Freude des Klinikums Wels - Grieskirchen, der
Gemeinschaften der Franziskanerinnen und der
Kreuzschwestern konnte am 14.05.2009 die
Palliativstation St. Stephan in 4600 Wels
Salzburgerstraße eröffnet werden.
In den vergangenen Jahren wurde durch Palliativzimmer,
die in den Klinikumbetrieb integriert
waren, bereits der Gedanke der Palliation = Milderung
von Leiden durch eine moderne Schmerztherapie
umgesetzt.
Weiters wurden seit 2004 im Auftrag der Leitung des
Klinikums von der Akademie für Gesundheit und Bildung
Palliativ Care Lehrgänge angeboten.
Nun kann das Angebot erweitert werden. Für 10 Personen
und ihre Angehörigen wurden optimale Rahmenbedingungen
geschaffen, die eine gute Lebensqualität für die
Kranken in ihrer letzten Lebensphase sichern.
Durch die Lehrgänge steht ausreichend Personal zur
Verfügung, das gut geschult und engagiert ist.
Bestehend aus Ärzten, diplomierten Pflegekräften,
Therapeuten, Seelsorgern und sozialmedizinischer
Beratung wurde ein multiprofessionelles Team gebildet,
das den Patienten und deren Angehörigen zur
Verfügung steht.
Provinzrätin Sr. Karin Brandstätter betont bei der
Pressekonferenz zur Eröffnung, dass mit diesem Schritt
getreu unserem Gründer P. Theodosius eine Antwort auf
diese spezielle Not unserer Zeit versucht wird, weil
wir darin unseren Ordensauftrag und den Willen Gottes
sehen.
Wörtlich sagte sie: "Wir als Christen müssen unsere
Stimme für Menschen in ihrer letzten Lebensphase
erheben, wir müssen uns für das Menschenrecht "in Würde
sterben" zu dürfen einsetzen."
Es ist ihr ein großes Anliegen, dass die betroffenen
Menschen erleben können, dass sie an der Hand eines
Menschen und nicht durch die Hand von Menschen
sterben.
Wegweisend für die Arbeit auf der Palliativstation
soll sein, dass jeder einzelne kranke Mensch spüren
kann: "Sie sind bis zum letzten Augenblick Ihres Lebens
wichtig und wir werden alles tun, damit Sie nicht nur
in Frieden sterben, sondern auch bis zuletzt leben
können."
Cicely Saunders
Unsre Palliativstation will im Sinn von Romano
Guardini den kranken Menschen und Ihren Angehörigen
auch Gastfreudschaft bieten:
Das ist der Gastfreundschaft tiefster Sinn:
Dass einer dem anderen Rast gebe
auf dem Weg nach dem ewigen Zuhause.
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Blick in eines der Zimmer auf der Palliativstation -
freundlich hell und groß
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das Leitungsteam von links:
Seelsorge Diakon Herbert Mitterlehner, Bereichsleitung
DGKS Beatrix Lötsch, Ärztliche Verantwortliche OA Dr.
Ingrid Hofinger, Ärztliche Leitung Univ. Prof. Prim.
Dr. Josef Thaller und Seelsorge Sr. Agnes
Rockenschaub
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