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Bei eher unfreundlichem, regnerischem Wetter, aber
mit dem nötigen Gottvertrauen (und einem Regenschirm)
sind wir, die Provinzhausgemeinschaft, am 27.05.2009 zu
unserem Gemeinschaftsausflug aufgebrochen.
Unsere Ziele waren das Zisterzienserstift Vsyšší Brod
(Hohenfurth), Český Krumlov (Krummau) und Svatý Kámen
(Maria Schnee).
In Stift Hohenfurth hatten wir eine interessante
Führung, die uns auch deutlich vor Augen führte, wie
viel in der Zeit des Kommunismus zerstört wurde, nicht
nur an und in Gebäuden sondern auch bei den
Menschen.
Zufällig trafen wir dort drei Barmherzige Schwestern
vom hl. Vinzenz von Paul aus Deutschland, die in der
Nähe von Krummau leben und uns herzlich zu sich
eingeladen haben - doch davon später.
Nach der freundlichen Verabschiedung durch den Prior
P. Justin fuhren wir nach Krummau weiter. Viele aus
unserer Runde kannten die Stadt noch nicht und so war
eine dementsprechende Vorfreude und Spannung zu spüren
- zumal die "Krummau - Kenner" von der Stadt geschwärmt
hatten.
In der Zwischenzeit gab es bereits Sonnenschein und
blauen Himmel. Gleich nach der Ankunft in Krummau
stärkten wir uns in einer gemütlichen Pizzeria und
anschließend schwärmten wir nach allen Seiten - je nach
Vorlieben und Interessen - aus.
Um 16 Uhr trafen wir uns - jetzt alle überzeugt,
dass Krummau eine wirkliche Sehenswürdigkeit ist -
wieder beim Bus.
Nun sind wir von der geplanten Route abgewichen, wir
fuhren nach Kájov (Maria Gojau) ca 5 km westlich von
Krummau und besuchten die Schwestern. Sie freuten sich
sehr, dass wir ihrer Einladung gefolgt sind. Wir baten
sie, uns von ihrem Einsatz zu erzählen. Seit nunmehr
zehn Jahren arbeiten sie in der Pfarre, versorgen die
Kirche, empfangen die Wallfahrer und betreuen die
Menschen, die mit viel Not und Leid zu ihnen kommen.
Mit viel Feingefühl und Toleranz versuchen sie, das
Christentum in der Region wieder zu beleben.
Zum Abschluss haben wir gemeinsam mit ihnen in "ihrer"
wunderschönen Kirche die Vesper gebetet. Diese Kirche
haben sie bei ihrer Ankunft vor 10 Jahren, als alles
noch in ganz schlechtem Zustand war, sofort als
"Heimat" empfunden. Wir haben es auch so gespürt - es
ist ein wirkliches Haus des Gebetes, eine Heimat für
die Seele.
Die Begegnung mit den Schwestern, ihre Erzählungen,
ihr Frohsinn und das Beten mit ihnen waren schön und
bereichernd.
Zum Abschluss fuhren wir noch nach Maria Schnee. Die
Kirche wurde in der Zeit des Kommunismus als Stall
verwendet. Jetzt versuchen vor allem Heimatvertriebene
sie wieder instand zu setzen, was teilweise schon
geschehen ist.
In Maria Schnee haben wir eine eher ungewöhnliche
Darstellung der Herabkunft des hl. Geistes gesehen. Die
Apostel waren nicht ernst und würdig, sondern
regelrecht be-GEIST-ert. Vor diesem Bild haben wir dann
noch um den Geist Gottes für die große Familie der
Kreuzschwestern gebetet.
Im goldenen Licht der Abendsonne sind wir über
Freistadt nach Wels zurückgekehrt.
"Leuchtende Tage, weine nicht, dass sie vergangen,
lächle, dass sie gewesen."
Dankbar und lächelnd denken wir deswegen an den
schönen Tag.
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im Innenhof des Stiftes - sieht nur Sr. Imelda,
dass es da oben etwas Interessantes gibt?
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Bei der Führung durch das Stift wusste der
Führer viel Wissenswertes und Berührendes zu
erzählen.
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