|
Am Samstag, den 6. Juni 2009 gab es im Kloster
Gemünden Grund zum Feiern:
Sr. Hieronyma Prösl, Sr. Walburgis Hellert, Sr. Lauda
Greiml, Sr. Cäcilia Reith und Sr. Silvia Ramsauer
konnten auf 50 Professjahre und Sr. Elvira Lück und Sr.
Felizitas Lerach auf 40 Professjahre
zurückblicken.
Unter der Begleitung von P. Dr. Pirmin Hugger aus der
Benediktinerabtei Münsterschwarzach
hatten sich die Schwestern auf den Jubeltag
vorbereitet.
Zum feierlichen Gottesdienst in der Kreuzkirche
versammelten sich neben den Mitschwestern auch viele
Angehörige der Jubilarinnen. P. Leo Beck, Provinzial
der Franziskanerminoriten von Würzburg, feierte mit
fünf Konzelebranten die Eucharistie. Der Kirchenchor
St. Cäcilia von Bad Königshofen sorgte für eine
festliche musikalische Umrahmung. In seiner Ansprache
wählte P. Leo Beck das Bild vom Weinstock und den
Reben, die nur Frucht bringen können, wenn sie mit dem
Weinstock in Verbindung bleiben. Er hob besonders
hervor, welche Bedeutung dieses "Bleiben" gerade in der
heutigen Zeit hat, in der vor allem das Schnelllebige,
das Sich-Verändern, die ständige Abwechslung hoch im
Kurs stehen.
Nach dem Gottesdienst versammelten sich die Festgäste
zu einem Stehempfang und einer kleinen Feier im
Festsaal des Klosters. Verwandte der Jubilarinnen und
der Schwesternchor warteten mit musikalischen
Darbietungen auf. Sr. Maria Bosco hob in ihrer
Ansprache hervor: "Die Berufungsgeschichten dieser
Schwestern sind geprägt von der Nachkriegszeit, von
familiären Schicksalen der Vertreibung, von der ganz
besonders leidvollen Geschichte der Provinz Bayern,
aber auch vom Aufbruch und Neubeginn in Gesellschaft
und Kirche. Ihr habt in Treue zu eurem Versprechen als
Kreuzschwestern gelebt, gebetet, gearbeitet und
gerungen. Ihr habt euch bemüht, den anvertrauten
Menschen und den Mitschwestern die Barmherzigkeit
Gottes und seine Zuwendung erfahrbar zu machen mit
euren besonderen Charismen. Ihr habt viele Samen
ausgestreut für das Reich Gottes in eurem Wirken Viel
von diesem Samen ist aufgegangen, gewachsen, zum Blühen
und Reifen gekommen. Manches wird noch unter der Erde
keimen und in Zukunft Früchte bringen. So habt ihr ein
Stück Provinzgeschichte geschrieben."
In einem originellen Schlusswort dankten Sr.
Hieronyma und Sr. Elvira stellvertretend allen, die an
der Gestaltung und Vorbereitung mitgewirkt
hatten.
Nach einem festlichen Mittagessen und einem
ausgiebigen, gemütlichen Beisammensein wurde der
Jubeltag mit einer feierlichen Vesper wurde
abgeschlossen.
|