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Die "steirische" Wallfahrt - erstmals mit
"ausländischer" Beteiligung (OÖ, Tir., HU) - starte am
22.06.2009 nach dem Pilgersegen in der Klosterkirche
Graz. Zwei Kleinbusse brachten die Teilnehmenden
nach Semriach.
Eine Wallfahrerin - Sr. Gabriele Schachinger -
schreibt über die gemeinsamen Tage:
Nach dem gemeinsamen Morgengebet begannen wir mit
der kleinen Vorhut (4 Personen), die sich bereits
am Sonntagnachmittag auf den Weg machte, unsere
Wallfahrt.
Noch war das Wetter gut, obwohl sich schon Wolken zur
Genüge zeigten. Nach knappen 4 Stunden begannen der
heftige Wind und der Regen. Schnell wurde die
Regenbekleidung - soweit sie vorhanden war - aus den
Rucksäcken geholt, so konnten wir dem Wetter besser
standhalten.
Auf der letzten Tagesetappe attackierten uns Windböen
so heftig, dass wir Mühe hatten, dagegen
anzukämpfen.
Als wir endlich unser Tagesziel am Straßegg
erreichten, waren wir sehr froh, dass wir uns dort
wärmen, trocknen und stärken konnten. Nach einem
lustigen Abend mit Musik auf der Harmonika,
Teufelsgeige und Tanz freuten wir uns auf einen
erholsamen Schlaf auf unseren Lagern.
Beim abendlichen Rück- und Ausblick entschieden wir
auf Vorschlag unseres "Wallfahrtsdirektors" Prof.
Heinzel eine Abänderung unserer 2. Tagesroute.
Mit Gottesdienst und Frühstück gestärkt brachen wir
ausgeruht und trotz Regenwetter frohgemut auf.
Zwischendurch gab es gute Gedanken von unserem
geistlichen Wallfahrtsbegleiter Prälat Städtler.
Am zweiten Tag hatten wir keinen so langen, dafür aber
einen sehr nassen Wallfahrtsweg bis Kindberg. Von dort
ging's mit dem Taxi in die Veitsch. Drei ganz
Wetterbeständige gingen den Weg noch zu Fuß.
Von Fam. Scheickl wurden wir alle sehr liebevoll
aufgenommen und verwöhnt.
Der "Sonnwendhansl" brachte leider am nächsten Tag
auch kein besseres Wetter.
Über die Rotsohlalm, übers Niederalpl bis zu unserem
Quartier auf der Wetterin begleitete uns wieder das
Nass von oben. Es war uns leider nicht möglich, den Weg
über die Hohe Veitsch zu machen.
Auch hier - am Ende des 3. Tages - waren wir noch
frohen Mutes und freuten uns über die herrliche
"Oarspeis" vom Hüttenwirt und seiner "Wirtin" Sr.
Ehrentraud.
Auch am letzten Tag, 26.06.2009 mussten wir unsere
Route ändern, wir konnten nicht über Mooshuben gehen,
sondern mussten den Weg über den Lieglergraben nach
Gusswerk nehmen. Von hier ging's dann das letzte Stück
der Hauptstraße entlang direkt nach Mariazell.
Und welch ein Wunder - der Regen hörte auf und beim
Anstieg zum Friedhof lachte die Sonne vom blauen
Himmel, als ob es auch die vergangen Tage so gewesen
wäre.
Dankend, weil wir es so gut geschafft haben, zogen wir
ergriffen mit den Mittagsglocken in die Basilika zum
Gnadenaltar. Welch ein Gefühl der Freude und
Dankbarkeit!
Prälat Städtler schrieb später über die gemeinsame
Wallfahrt:
"Wir hatten die schwierigsten Bedingungen, die ich
je erlebt habe. Ich freute mich sehr, dass wir alle gut
bei der Gnadenmutter angekommen sind. Das
Durchhaltevermögen der Schwestern war gewaltig."
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