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Sr. Hildburg Baumgartner berichtet aus
Gemünden:
Im Gedenken an die irischen Mönche Kilian, Kolonat und
Totnan, die im 7. Jahrhundert den christlichen Glauben
nach Franken brachten und den Märtyrertod starben,
feiert die Diözese Würzburg alljährlich die
Kiliani-Woche. Jeden Tag sind bestimmte Gruppen zu
einem feierlichen Gottesdienst in den Dom eingeladen,
u. a. auch die katholischen Schulen. In diesem Jahr
wurde, zusammen mit der Fachakademie St. Hildegard aus
Würzburg, unsere Schule ausgewählt, an diesem
Gottesdienst teilzunehmen und ihn zu gestalten. Die
Knabenrealschule Aschaffenburg war als Gast
dabei.
Am Montag, den 06. Juli, starteten wir in Gemünden mit
vier großen Bussen in Richtung Würzburg, ein Teil der
Schülerinnen fuhr mit der Bahn. Leider regnete es, aber
wir ließen uns die gute Stimmung nicht verderben. In
Würzburg erregte der große Schülerstrom zwar ein wenig
Aufsehen, es klappte aber alles bestens. Der Dom füllte
sich rechtzeitig bis 10.00 Uhr mit rund 1000
Schülerinnen und Schülern. In feierlicher Prozession
zogen Weihbischof Ulrich Boom und 7 Konzelebranten
sowie eine große Schar von Ministrantinnen aus unserer
Schule ein.
Das Thema des Gottesdienstes lautete: "Segen ist bunt"
Als unübersehbares Zeichen für den Bund Gottes mit den
Menschen und die "Buntheit" des Segens war über dem
Altar ein großes Regenbogenmobile angebracht, das im
Kunstunterricht der Fachakademie St. Hildegard
entstanden war. Religionslehrkräfte unserer Schule
führten in das Thema ein und falteten es aus.
Schülerinnen der Oberstufe unseres Gymnasiums boten
nach der Lesung einen eindrucksvollen Regenbogentanz
mit bunten Bändern. In der Predigt stellte Weihbischof
Boom die Frankenapostel als Segensbringer dar und
forderte uns auf, dort, wo wir stehen, ebenfalls
Segensbringer zu sein. Dabei betonte er, es bedürfe
dazu keiner großen Aktionen, vielmehr seien die vielen
kleinen Facetten des Segens wichtig, die das Leben bunt
machen. Am Schluss des Gottesdienstes erhielt jeder
Teilnehmer ein Lebkuchenherz mit der Aufschrift "Segen
ist bunt".
Nach dem Gottesdienst waren alle zu einem kleinen
Imbiss im Kreuzgang des Domes eingeladen. Zwischendurch
hatten sie die Möglichkeit, unseren Weihbischof hautnah
zu erleben. Er mischte sich nämlich unter die bunte
Schar und plauderte ungezwungen mit Schülern und
Lehrern.
Das Erlebnis des feierlichen Gottesdienstes in der
großen Gemeinschaft so vieler junger Menschen klingt
sicher noch in vielen positiv nach.
Eine Fünftklässlerin formulierte in einem von ihr
verfassten Bericht: "Wir fuhren alle mit einem Lächeln
im Gesicht nach Hause"
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