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Mit Freude haben PO Sr. Maria Bosco Zechner, PA Sr.
Gabriele Schachinger, PR Sr. Karin Brandstätter und PR
Sr. Francesca Fritz am 08. Juli 2009 an der
Spatenstichfeier für die geplante Psychiatrie am
Klinikum Wels - Grieskirchen teilgenommen.
Einige Gedanken aus den Wortmeldungen bei der
Spatenstichfeier:
Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer:
"Heute ist ein schöner Tag für das
Gesundheitswesen in OÖ."
Er hebt das Engagement der Kreuzschwestern in der
Entwicklung des Gesundheitswesens hervor und dankt dem
Orden für den Beitrag, den er für das Krankenhauswesen
leistet.
Er bezeichnet den Spatenstich als Meilenstein und
wichtigen Schritt in der Versorgung leidender
Menschen.
Besonderer Dank gilt allen in Psychiatrie tätigen
Personen - sie leisten im Sinne der Menschlichkeit eine
schwierige Arbeit.
ZGF Mag. Gerhard Posch weist auf die dynamische
Entwicklung in den letzten Jahren hin und dankt im
Besonderen dem "Vater" der Idee, Prim. Dr. Wolfgang
Artmann, der Geschäftsführung und allen
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Er ist überzeugt,
dass hier modellhaft vorgezeigt wird, wie Gesundheit
und Soziales verknüpft werden kann und sich Qualität
entwickelt.
Provinzrätin Sr. Karin sieht in der Zunahme psychisch
kranker Menschen eine Not unserer Zeit, deshalb ist es
nötig, sich bewusst auf diese Patientengruppe
einzustellen und sich auch persönlich zu fragen: "Wie
begegne ich psychisch kranken Menschen?"
Die Akzeptanz psychischer Störungen ist auch heute
noch im Vergleich zu körperlichen Erkrankungen relativ
gering. Da ist noch ein Umdenken erforderlich, dass mit
der gleichen Selbstverständlichkeit, wie bei einer
Bewegungseinschränkung oder einem Herzinfarkt, Hilfe
auch bei psychischen Krisen in Anspruch genommen werden
kann.
Und wörtlich fährt Sr. Karin fort: "Der Not
leidende Mensch ist unser Nächster. Ob seine Not klein
oder groß ist - sie ist immer ein Anruf.
So sehe ich den Spatenstich als einen richtigen
Schritt und eine Antwort auf ein Bedürfnis der Zeit.
Wir werden durch die Integration am Standort einen
wichtigen Beitrag zur Entstigmatisierung und zur
Akzeptanz psychisch kranker Menschen leisten
können."
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