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Am Freitag, 25. September 2009, war es soweit. Der,
in nur knapp mehr als zweimonatiger Bauzeit errichtete
Zubau konnte in einer Eröffnungsfeier offiziell seiner
Bestimmung übergeben werden.
Den Höhepunkt bildete die Segnungsfeier, die von Herrn
Pfarrer Mag. Markus Madl zelebriert wurde.
Zum Evangelium der Emmausjünger nahm er Bezug auf
die Einladung zur Neueröffnung des Cafés mit dem Titel
"AUFKREUZEN".
"Wenn wir heute im allgemeinen Sprachgebrauch das Wort
aufkreuzen in den Mund nehmen, dann meinen wir: Da
kommt jemand unausweichlich in meinen Lebensbereich.
Das ist zunächst wertneutral. Es kann gute und weniger
gute Folgen haben. Aufkreuzen in diesem Sinn können
sowohl Personen als auch Ereignisse. Bei allen
Patienten etwa, die dieses Haus besuchen, das
"Aufkreuzen" eines körperlichen Gebrechens. Wenn das
Leiden groß ist. Dann wird aus dem Aufkreuzen
bestimmter Symptome manchmal auch ein durchkreuztes
Leben.
Durchkreuzt wird auch die Hoffnung der Emmausjünger.
Ihre Hoffnung trug den Namen: Jesus. Er sollte der
Messias sein. Er sollte das Heil bringen in allen
denkbaren Dimensionen. Er endet am Kreuz und das
durchkreuzt auch alle Vorstellungen der Jünger. Das ist
die Vorgeschichte zu dem traurigen Weg, den die
Emmausjünger gehen. Und dennoch, es ist ein Weg des
Aufwachens, des inneren Aufwachens. Das ist deshalb so,
weil jemand aufkreuzt, jemand, den sie zunächst nicht
erkennen. Und die Jünger verhalten sich sehr klug. Sie
verhalten sich klug, weil sie sich nicht verschließen.
Sie lassen den, der da aufkreuzt dazukommen, erzählen
ihm alles, was geschehen ist, und sie lassen sich das
alles, was sie erlebt haben von ihm deuten. Erst das
Aufkreuzen des Herrn ermöglicht ihnen ein inneres
Aufwachen, ermöglicht, was geschehen ist im rechten
Licht zu sehen und mit brennendem Herzen weiter zu
gehen.
Wenn wir also heute das neue Aufwachzimmer in der
Privatklinik der Kreuzschwestern segnen, dann bitten
wir den lieben Gott: Wer sich an diesem Ort in die
Hände der Ärzte, Schwestern und der vielen
MitarbeiterInnen begibt, der möge als ganzer Mensch
erwachen und den Weg erkennen, den Gott ihn
führt."
In dem Zubau befindet sich das nun völlig neu
gestaltete Aufwachzimmer, das bis zu 8 Patienten
gleichzeitig Platz bietet. Weiters konnte durch den
Umbau das Café, das seit September jetzt von der
Privatklinik selbst betrieben wird, nun wesentlich
vergrößert werden.
Das Café steht natürlich nicht nur den Patienten und
Besuchern offen, sondern soll sich zu einem Treffpunkt
für Bewohner des Bezirkes Geidorf entwickeln.
GF Peter Papst
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