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Sr. Gertrud Müller berichtet über den Klosterbasar
am 12.12.2009 in Hall
Im heurigen Herbst hatten die meisten Schwestern,
die beim vorjährigen Basar aktiv mithalfen, einen
Tiefpunkt. Ich wollte niemanden unter Druck setzen und
wir entschieden uns, heuer keinen auf die Beine zu
bringen.
Und dann geschah das Sonderbare: Plötzlich brauchten
die Strickerinnen Wolle, Sr. Veronika trotz ihrer sehr
ernsten Diagnose wollte doch wieder Liköre zubereiten,
das Backteam organisierte sich neu, ich bekam Kerzen
und Karten zu Gesicht……Ja, und so standen wir
mitten
im Basarfieber!
Für mich wurde wieder einmal klar, dass die betagten
Schwestern so lange sie können, etwas T U N möchten und
qualitativ gute Produkte hervorbringen. Sie brauchen
nur die Möglichkeit, Material und den Glauben, dass sie
es gut machen werden.
Unsere Öffentlichkeitsarbeit gestaltete sich etwas
bescheiden, sie konzentrierte sich auf die Pfarre und
unsere regelmäßigen Kirchgänger / innen. Die
Mundpropaganda funktionierte allerdings gut.
Den Termin setzten wir auf den 12. Dezember an, die
Leute kamen und stürzten sich vor allem auf unsere
Kekse für die uns vom letzten Jahr ein guter Ruf voraus
ging.
Den größten Überraschungsmoment bereitete uns ein
Blitzbesuch mit dem wir überhaupt nicht rechneten. Über
eine Hintertür standen plötzlich Sr. Maria Bosco, Sr.
Gabriele und Sr. Petra in unserem "Cafe". Trotz der
vorgerückten Stunde fanden sie noch Brauchbares in
der
Basarstube und anschließend schmeckten ihnen Apfelbrot
und Christstollen.
Die Fotos geben etwas von der Basaratmosphäre wieder,
zeigen Verkaufsprodukte, freiwillige Mitarbeiterinnen
oder lassen einen Blick ins "Cafe" zu, wo ein Stück
Klostergemütlichkeit erlebt werden konnte.
Mit dem Reinerlös wollen wir in erster Linie Pater
Zankanella und seine Ostprojekte für Kinder und
Jugendliche unterstützen, dann dachten wir auch an das
Kinderspital in Bethlehem. Alle beteiligten Schwestern
sind in die Aufteilung mit einbezogen und können
weitere Vorschläge bringen.
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