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Was ist es, das uns in Atem hält, in unserem Ja ohne
Widerruf, im geschwisterlichen Miteinander, in der
Sorge für den Menschen?
Es ist der Geist Jesu, der uns anspricht und sich uns
mitteilt
- in der Stille, im persönlichen Gebet, im Raum der
Meditation,
- im gemeinsamen Gebet, im kirchlichen
Stundengebet,
- in den Begegnungen mit Menschen,
- im Gespräch und im Austausch von
Glaubenserfahrungen und in der
Lebensgemeinschaft,
- in den Geschehnissen und Anforderungen der
Zeit.
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Er schenkt uns Gemeinschaft in der Feier der
Eucharistie, die uns teilhaben lässt am Mysterium von
Tod und Auferstehung - wo alle Unterschiede aufgehoben
und alle zu Weggefährten werden - verwiesen auf die
alles umfassende Liebe des Gekreuzigten.
Dieses Geheimnis von Tod und Auferstehung gibt
unserem Leben als "Barmherzigen Schwestern vom heiligen
Kreuz" die sichere Hoffnung, dass aus aller
Gebrochenheit menschlichen Seins und Tuns Gott das
Leben in Fülle schafft.
In diesem Spannungsfeld, ganz für Gott und ganz für
den Menschen dazusein, ereignet sich Nachfolge Jesu,
wie sie Franz von Assisi für seine Zeit und auch für
unsere Zeit beispielhaft gelebt hat.
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