|
Nachdem in Chur ein Ausbau des Kreuzspitals mit
angegliedertem Noviziat aus politischen Gründen nicht
möglich war, erwarb sich P. Theodosius 1855 in der
Zentralschweiz den Nigg'schen Hof. Es war ein Bauerngut
auf einem Hügel Ingenbohls, am Vierwaldstättersee
gelegen.
Die Chronik berichtet, dass die Schwestern im
Frühling des folgenden Jahres mit Heiterkeit und
Gottvertrauen die neue "Behausung" bezogen, in der es
praktisch an allem fehlte.
Der Bauernhof entwickelte sich zum Mutterhaus,
nachdem 1856 die Lehrschwestern in Menzingen und die
Barmherzigen Schwestern in Ingenbohl durch
bischöflichen Entscheid zu zwei selbständigen
Instituten erklärt worden waren.
|