Gartln im Kloster

Die Kreuzschwestern in Hall nutzen ihren Klostergarten gemeinsam mit Menschen, die kein eigenes Grün besitzen. Das Projekt geht heuer bereits ins dritte Jahr und wurde kürzlich mit einem Preis gewürdigt.

Das Tiroler Bildungsforum hat dem Team des Klostergartens der Kreuzschwestern in Hall die Plakette „Natur im Garten“ verliehen. „Tirol blüht mit Natur im Garten“ ist das Motto unter dem die Initiative steht, welche Gartenbesitzerinnen und Gartenbesitzer motiviert, ihr Lebensumfeld naturnah aber auch ästhetisch zu gestalten.

Neben ökologischen Maßnahmen zur Erhaltung der Biodiversität, den Bildungsangeboten und der Neugestaltung des ruhigen Gartenbereichs war es auch die gute Zusammenarbeit mit dem Obst- und Gartenbauverein, die den Klostergarten zum Vorzeigeprojekt werden ließ. Das Projekt „Gartln im Kloster“, das den Garten der Kreuzschwestern für über 40 Familien öffnete, überzeugte und geht jetzt bereits in das dritte gemeinsame Jahr. Nicht nur die Gartler, die im eigenen Wohnbereich kein Grün besitzen, erfreuen sich im Frühling am Erwachen der Natur. Auch manche Schwester kann das Aufblühen und die Begegnungen im Klostergarten kaum erwarten.

 

Neue Wege in Gemünden

Vor drei Jahren standen die Kreuzschwestern vor der Entscheidung, das Kloster in Gemünden (Bayern) teilweise zu schließen oder zu sanieren. Die Provinzleitung entschied sich für den Erhalt des Gebäudeteils und der erfolgreiche Abschluss der Bauarbeiten wurde kürzlich mit einem Festakt feierlich begangen. In dem generalsanierten Südflügel befinden sich ein Pflegetrakt für betagte Mitschwestern sowie seniorengerechte Wohnungen, die bereits kurz nach der Ausschreibung alle vermietet werden konnten.

Die für Bayern zuständige Provinzrätin Sr. Petra berichtet von dem erfolgreichen Projekt und von der Feier anlässlich der Fertigstellung der Großbaustelle:

„Ein Festakt für den Südflügel“ – So berichtete die Presse von der Segnung der neuen Räumlichkeiten im Kloster Gemünden.In den letzten zwei Jahren ist bei den Kreuzschwestern etwas bewegt worden – neue Wege sind die Schwestern gegangen, wie sie es sich auf die Fahnen schreiben und sich in ihren Einrichtungen und Betrieben verstärkt für eine Kultur der Liebe und der Achtsamkeit füreinander einsetzen. Domkapitular Clemens Bieber und weitere Geistliche feierten am 11. März den Festgottesdienst mit dem anschließenden Haussegen mit allen Schwestern aus der Region Bayern, Mitarbeitenden und Kooperationspartnern des Klosters und vielen Gästen aus Kirche und Politik. Die Kantorei St. Andreas aus Karlstadt unter der Leitung von Regionalkantor Bernhard Seelbach umrahmte den Gottesdienst mit der „Missa festiva“ von Hubert Zaindl.

Das Kloster ist im Rahmen der Sanierung der Pflegestützpunkt des Ordens geworden, der in Bayern 6 Gemeinschaften hat. In Gemünden sind 24 Pflegezimmer für betagte und pflegebedürftige Schwestern und 11 Wohnungen für Senioren geschaffen worden, die unter dem Motto „Gemeinsam statt einsam“ eine Wohngemeinschaft im klösterlichen Ambiente bilden, so Sr. Petra Car in ihrer Begrüßung.

Sr. Gabriele Schachinger, Provinzoberin von Europa Mitte, die mit ihrer Assistentin Sr. Magdalena Walcher aus dem oberösterreichischen Wels angereist ist, berichtete in ihrer Ansprache, dass die Schwestern vor genau 70 Jahren nach Bayern kamen, weil sie ihre Heimat in Böhmen aufgrund der Vertreibung verlassen mussten. Damals war der Blick auf das Wachstum gerichtet, sei es im Orden selbst durch viele junge Schwestern oder auch im Bildungsbereich mit der Eröffnung katholischer Schulen und Kindergärten. Heute ist ein großes Bedürfnis der Zeit, den älteren Menschen und auch unseren betagten Schwestern eine gute, den heutigen Anforderungen entsprechende Pflege und die Bewältigung des Alltags durch eine kompetente Betreuung zu ermöglichen. Allen Schwestern sowie den Seniorinnen und Senioren wünschte Sr. Gabriele, dass sie hier einen Ort haben, an dem sie sich wohl fühlen können und beheimatet sind.

Im Festakt würdigten Landrat Thomas Schiebel, Landtagsabgeordneter Thorsten Schwab und Bürgermeister Jürgen Lippert das Entstehen dieses generationenübergreifenden Projektes, das weit über die Stadtgrenze hinausstrahlt. Architekt Armin Kraus bezeichnete den Baustil als zeitlos und zurückhaltend, ansprechend und gelungen und bilanzierte, dass das Gebäude für die nächsten 10 Jahre wieder in Schuss ist. Musikalisch umrahmt wurde der Festakt von den Schülerinnen der Theodosius-Florentini-Schule, Katharina Keßler (Violine) und Theresa Atzmüller (Querflöte) unter der Begleitung von Erhard Schumm (Konzertflügel). Bei einem Rundgang durch die sanierten Räume konnten sich die angereisten Schwestern aus der Region Bayern und alle Gäste von dem modernen Standard der Pflegeeinrichtung überzeugen. Auch die Senioren öffneten ihre Wohnungen zur Besichtigung und freuten sich über die neue Zugehörigkeit zum Kloster. Dass die Gastfreundschaft bei den Kreuzschwestern in Gemünden wirkungsvoll gelebt wird, wurde wieder einmal offensichtlich an diesem Tag.

Sr. Petra Car

Mehr Informationen auf: www.kreuzschwestern.de

Beziehung ohne Berechnung  

 

Wir leben in einer Zeit, die stark geprägt ist durch das Prinzip „Leistung und Gegenleistung“. Das Gegenmodell dazu ist bedingungslose Liebe. Ziel einer Veranstaltung, die Kreuzschwester Maria Dolores Scherrer kürzlich mit Frauen der Pfarre Wels – St. Josef abgehalten hat, war es, die bedingungslose Liebe Gottes (neu) zu entdecken.

Ausgangspunkt der Veranstaltung war die These, dass viele von uns mit einem Gottesbild aufgewachsen sind, das besagt, dass wir glauben müssen, damit Gott uns liebt und dass wir uns anstrengen und etwas leisten müssen für seine Liebe. Durch die Rückerinnerung an das Gottesbild der Kindheit und die Auseinandersetzung mit dem Buch „Wer’s glaubt wird selig, wer’s nicht glaubt, kommt auch in den Himmel“ vom katholischen Theologen Ottmar Fuchs wurde den Teilnehmerinnen klar: Gott liebt uns, ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht. Gott liebt uns auch, wenn wir nicht an ihn glauben. Gott liebt alle Menschen – ohne Wenn und Aber. Weil Gott Liebe IST. Das motiviert zu einem Leben in Liebe und Achtsamkeit.

Wenn Sie Interesse an einer Veranstaltung zu diesem Thema haben, bitte kontaktieren Sie Sr. Maria Dolores Scherrer, Provinzrätin der Kreuzschwestern Provinz Europa Mitte: MariaDolores.Scherrer@kreuzschwestern.eu

 

Impulse zur Fastenzeit

Auf einer Webseite laden Linzer Kreuzschwestern-Schulen mit wöchentlichen Denkanstößen zu einem Perspektivwechsel auf dem Weg Richtung Ostern ein.

Das Projekt wird von den Religionslehrern der höheren Schulen der Kreuzschwestern Linz begleitet und bietet Text- und Bildimpulse von Schülerinnen und Schülern sowie Angehörigen der Schulgemeinschaft an.
Link zur Webseite: http://www.kslinz.at/fastenimpuls

Kreuzschwestern.eu

Wenn es beißt und kratzt – Gesundheit!

In den letzten 20 Jahren hat sich die Zahl der Allergiker verdoppelt. Insgesamt gibt es rund 1,6 Millionen Betroffene in Österreich – und damit etwa doppelt so viele wie noch im Jahr 1986.

Am Klinikum Wels-Grieskirchen werden zahlreiche Diagnose- und Therapieverfahren für Allergiker angeboten – nicht nur im HNO-Bereich, sondern auch zur Behandlung allergischer Reaktionen von Lunge, Haut und Augen sowie von Nahrungsmittelallergien.

Ausführliche Informationen zum Thema Allergien in der Presseaussendung des Klinikum Wels-Grieskirchen:

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