Klinikum stellt auf Fernwärme um

Der Welser Standort des Klinikums Wels-Grieskirchen bezieht seit kurzem einen großen Teil der Raumwärme von dem städtischen Anbieter eww. Durch den Wechsel von Gas zur Fernwärme, die in Wels zu 100 Prozent aus der Abwärme der Müllverbrennungsanlage und erneuerbaren Quellen kommt, stößt der Standort künftig jährlich 1200 Tonnen CO2 weniger aus. Bis zu fünf Millionen Kilowattstunden jährlich kann die eww dem Klinikum künftig bereitstellen – so viel, wie 700 durchschnittliche Haushalte in Wels im selben Zeitraum verbrauchen. „Die wichtigsten Argumente waren die Versorgungssicherheit, die Preisstabilität und der Umweltaspekt“, sagt Dietbert Timmerer, Geschäftsführer des Klinikums. Der Umstieg sei ein wichtiger Baustein in den Bestrebungen des Krankenhauses, wirtschaftlich und ökologisch nachhaltig zu agieren.
OÖ Nachrichten Welser Zeitung vom 08.03.2024 | Auflage: 13 719
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