Kreuzschwestern-Schule Gemünden: Die Jungs sind da!

Ab sofort besuchen auch Buben die Schulen der Kreuzschwestern in Gemünden/Bayern. Diese Neuheit zog nach sich, dass das Gymnasium und die Realschule von nun an nicht mehr „Mädchenbildungswerk“ sondern „Theodosius-Florentini-Schule“ oder kurz: „Florentini-Schule“ heißen.

Mädchenbildungswerk ade – Florentini-Schule hallo! So einschneidend, wie das klingt, ist der Übergang bei den Kreuzschwestern in Gemünden gar nicht. 90 Kinder (im Vorjahr 55) im Alter von zehn bis elf Jahren sind für die Realschule und das Gymnasium angemeldet, und bereits 27 von ihnen sind Jungen. Am Einführungsnachmittag im Festsaal des Kreuzklosters stellte Schulleiter Robert Wolz den mehr oder weniger aufgeregten Neulingen die Lehrer vor, manche freuen sich „ganz besonders auf die Zusammenarbeit mit den Jungs“.

Die neue Theodosius-Florentini-Schule startet immer noch mit dem Rüstzeug und Personal des alten Mädchenbildungswerks der Barmherzigen Schwestern vom heiligen Kreuz. Dieses Rüstzeug, das über Generationen gewachsene Schulkonzept der Gemündener Kreuzschwestern, gefällt den Eltern. Das ergibt eine kleine, nicht repräsentative Umfrage am Rande der Informationsveranstaltung am Montagnachmittag. Es ist – neben dem Schulbesuch älterer Geschwister – nach wie vor der Hauptgrund für die Eltern, ihr Kind hier anzumelden. Jetzt eben auch Buben.

 

begruessungstag

Besuch bei den Kreuzschwestern in Uganda

Im Sommer besuchten drei Lehrerinnen der Florentini–Schule der Kreuzschwestern in Gemünden die Kreuzschwestern in Uganda, um deren Einrichtungen in diesem Land, das sich von langen Bürgerkriegen und Unruhen ganz langsam erholt, kennen zu lernen. Die Florentini-Schule unterstützt seit über drei Jahren die ugandischen Schulen der Kreuzschwestern mit verschiedenen Projekten.

Seit 1993 haben die Kreuzschwestern in Uganda sechs Standorte aufgebaut und sind dort mit Schulen und Gesundheitszentren vertreten. In den Gesundheitszentren versuchen die Schwestern, eine grundlegende medizinische Erstversorgung vor Ort zu gewährleisten. Das ist für ugandische Verhältnisse ein seltenes Angebot und wird intensiv beansprucht von werdenden Müttern, Müttern und ihren kranken Kindern, Menschen mit Infekten oder Verletzungen und von Aids-Patienten.

Das Angebot in den Schulen reicht je nach Standort von Klassen für die ganz Kleinen (ab 3 Jahre) bis hin zu Ausbildungsmöglichkeiten für die Altersgruppe der 12- bis 17-Jährigen, die in einer berufsbildenden Schule theoretisches und praktisches Wissen für die Arbeitswelt erwerben.

Die Spenden der Florentini-Schule von bisher rund 15.000 Euro wurden für die Schule in Kiziba verwendet. Es konnten davon Spielgeräte für den Pausenhof und Schulmöbel angeschafft werden.

In allen Einrichtungen spürten die Besucherinnen aus Bayern, aus welch tiefer Überzeugung die Schwestern handeln – eine schöne Motivation, auch weiterhin über den Tellerrand zu blicken und die Kreuzschwestern in Uganda in ihrem Wirken zu unterstützen.

Naturwissenschaftliches Vorzeigeprojekt im Kindergarten Mengkofen

Der Kindergarten der Kreuzschwestern in Mengkofen (Bayern) engagiert sich bei der Bildungsinitiative „Haus der kleinen Forscher“. Das bedeutet, dass ein besonderer pädagogischer Schwerpunkt auf den Bereich Naturwissenschaften gelegt wird. Im Zuge dessen erkundeten die Kinder die Welt der Spinnen – ein Projekt mit Vorbildcharakter, das zum 10. Jubiläum von „Haus der kleinen Forscher“ im Beisein der deutschen Bildungsministerin in Berlin präsentiert wurde.

„Igitt, wir brauchen einen Staubsauger“, riefen einige Kinder, als sie in ihrer Kita eine Spinne entdeckten. Nachdem sich die erste Aufregung gelegt hatte, kamen viele Fragen auf: „Wo wohnen Spinnen? Wieso klebt die Fliege im Netz fest und die Spinne nicht? Wieso haben sie acht Beine?“ Nach Antworten suchten die JungforscherInnen im Rahmen eines Projekts, bei dem die Lebenswelt von Spinnen sowohl theoretisch als auch praktisch erkundet wurde.

Mehr Wissen, weniger Angst
Die Beschäftigung mit dieser einmaligen Tierart baute sowohl bei den Kleinen als auch bei den Großen Berührungsängste ab und führte allen Beteiligten vor Augen, wie oft der Mensch sich die Spinne zum Vorbild nimmt, sei es in der Medizin oder auch beim Bau. Die Kinder dokumentierten ihre Erkenntnisse in Bastel- und Werkarbeiten, die nun im Zuge des 10-jährigen Jubiläums der Initiative „Haus der kleinen Forscher“ in Berlin im Beisein der deutschen Bundesministerin für Bildung und Forschung, Johanna Wanka, präsentiert wurden.

Die gemeinnützige Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ engagiert sich seit 2006 für eine bessere Bildung von Mädchen und Jungen im Kita- und Grundschulalter in den Bereichen Naturwissenschaften, Mathematik und Technik. Mit einem bundesweiten Fortbildungsprogramm unterstützt das „Haus der kleinen Forscher“ pädagogische Fach- und Lehrkräfte dabei, den Entdeckergeist von Kindern zu fördern und sie qualifiziert beim Forschen zu begleiten. Die Bildungsinitiative leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung von Bildungschancen zur Nachwuchsförderung im MINT-Bereich und zur Professionalisierung des pädagogischen Personals. Partner der Stiftung sind die Helmholtz-Gemeinschaft, die Siemens Stiftung, die Dietmar Hopp Stiftung und die Deutsche Telekom Stiftung. Gefördert wird sie vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Wenn der Kinderdarm streikt: Spezialambulanz für Kindergastroenterologie

Bauchschmerzen bei Kindern sind nichts Außergewöhnliches. Die Beschwerden klingen meist von selbst wieder ab. In einigen Fällen kann jedoch eine krankhafte Störung des Magen-Darm-Traktes dahinterstecken. Eine Abklärung der Symptome beim Spezialisten ist wichtig, um durch eine geeignete Therapie den Leidensweg der Kinder abzukürzen.

Wenn das eigene Kind keinen regelmäßigen Stuhlgang hat, beginnen viele Eltern im Freundeskreis nach ähnlichen Erfahrungen zu fragen, lesen fachliche Ratgeber und informieren sich ganz allgemein zum Thema Verstopfung. Die grundsätzlichen Empfehlungen konzentrieren sich meist auf Bewegung, ausgewogene Ernährung, ausreichend Flüssigkeitszufuhr. „Wenn diese in den Alltag des Kindes eingebaut werden und dennoch nicht helfen, wird den Eltern rasch klar, dass ein schwerwiegenderes Krankheitsbild als eine normale Verstopfung die Ursache für die Beschwerden des Kindes sein muss“, sagt Markus Prenninger, Kindergastroenterologe am Klinikum Wels-Grieskirchen.

Auch die Psyche leidet
Bei einer Motilitätsstörung des Darms leiden die Kinder oft auch psychisch sehr stark unter den für sie unzumutbaren Zuständen. Ein sonst normales Ritual wird für sie zur Qual. Manche Kinder halten den Stuhl zurück, können sich nicht konzentrieren oder wollen nicht mehr spielen. Für Prenninger ist das nichts Neues: „Für das Umfeld ist die Situation oft schwer nachvollziehbar. Den Kindern geht es aber sehr, sehr schlecht. Wenn man einmal bis zu zehn Tage oder sogar länger keinen Stuhl hat, dann ist das eine enorme Belastung für die Kinder und die ganze Familie.“

Wenn nichts mehr geht
Wenn eine Darmträgheit bei Kindern über einen Zeitraum von zwei Monaten andauert und der Stuhlgang nur durch das Verabreichen von Einläufen mobilisiert werden kann, sollte der Haus- oder Kinderarzt zu Rate gezogen werden. Führen erste Therapiemaßnahmen nicht innerhalb von drei Monaten zum erhofften Erfolg, können Eltern die Kinder zur Abklärung der Ursachen auch an eine Spezialambulanz für Kindergastroenterologie überweisen lassen.

Spezialambulanz für Kindergastroenterologie – gemeinsam zur Lösung
Kindergastroenterologe Markus Prenninger ist am Klinikum Wels-Grieskirchen Ansprechpartner für die Betroffenen: „Mit dem Begriff Verstopfung bezeichnet man vielerlei Beschwerden – angefangen von einer ganz harmlosen, vorübergehenden Verstopfung, die jeder kennt, bis hin zur schwersten Darmmotilitätsstörung, welche aufwändigste Therapien bis hin zu Operationen benötigt.“ In vielen Fällen reichen jedoch vorerst eine klinische Untersuchung durch Abtasten, Abhorchen und eine Anamnese aus, um einen konkreten Behandlungsversuch ins Auge fassen zu können. „Und erst, wenn dieser nicht so funktioniert, wie man erwartet hätte, werden spezielle Untersuchungen vorgenommen.“
In der Spezialambulanz für Kindergastroenterologie am Klinikum Wels-Grieskirchen gibt es für Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes wirkungsvolle Diagnose- und Therapiemöglichkeiten, um den Kindern wieder ein unbeschwertes Leben zu ermöglichen. Moderne Methoden, wie etwa die Impedanz-ph-Metrie oder die Manometrie, sind für die Kinder wenig belastend und bringen schnelle Ergebnisse. Mit den beiden Experten Markus Prenninger und Franz Eitelberger ist die Ambulanz laut der Gesellschaft für pädiatrische Gastroenterologie und Ernährung (www.gpge.de) die derzeit einzige in Oberösterreich.

 

„Wenn diese in den Alltag des Kindes eingebaut werden und dennoch nicht helfen, wird den Eltern rasch klar, dass ein schwerwiegenderes Krankheitsbild als eine normale Verstopfung die Ursache für die Beschwerden des Kindes sein muss.“
„Mit dem Begriff Verstopfung bezeichnet man vielerlei Beschwerden – angefangen von einer ganz harmlosen, vorübergehenden Verstopfung, die jeder kennt, bis hin zur schwersten Darmmotilitätsstörung, welche aufwändigste Therapien bis hin zu Operationen benötigt.“
„Für das Umfeld ist die Situation oft schwer nachvollziehbar. Den Kindern geht es aber sehr, sehr schlecht. Wenn man einmal bis zu zehn Tage oder sogar länger keinen Stuhl hat, dann ist das eine enorme Belastung für die Kinder und die ganze Familie.“

 

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125 Jahre Klosterkirche der Kreuzschwestern in Graz

Im Kreuzschwestern-Kloster Graz wurde kürzlich 125 Jahre Klosterkirche gefeiert – mit einem Jubiläumsgottesdienst, einer Agape und der Möglichkeit, auf den Wandel der Kirche seit ihrem Bestehen zurückzublicken.

Am 14. September 1891 weihte Fürstbischof Johannes B. Zwerger, ein großer Förderer der Kreuzschwestern, diese Kirche. Der Pfarrer der Grabenkirche stiftete einen Kelch als Weihegeschenk, der nun auch beim Jubiläumsgottesdienst mit Bischof emer. Egon Kapellari verwendet wurde. Diesmal unterstützte die Grabenpfarre das Fest mit ihrem Kirchenchor. Als Gäste begrüßten die Grazer Kreuzschwestern unter anderem Prälat Leopold Städtler und weitere Priester, Provinzoberin Sr. Gabriele Schachinger und die Provinzrätinnen, Sr. Lisa als Vikariatsoberin von Uganda, Sr. Gertrud sowie Musikantinnen aus Slowenien.

Als heiligen Ort bezeichnete Sr. Maria Bosco Zechner im Grußwort die Klosterkirche. Ihn ihr haben 1470 Schwestern Profess abgelegt. In dieser Kirche haben sie auch Kraft aus der persönlichen Gottesbegegnung geschöpft, Freude und Trauer zu Gott gebracht und gemeinsam das Lob Gottes erklingen lassen.
Bei einer Power Point Präsentation konnte man den Wandel der Klosterkirche durch einige Renovierungen mitverfolgen. Sie spiegelten das jeweilige liturgische Verständnis wider. Ausgeklungen ist die Jubiläumsfeier bei einem Festmahl.

Neue Ordensschwester-Erstprofess von Sr. Gertraud Johanna Harb

„Denn für mich ist Christus das Leben.“ – Unter diesem Leitsatz legte Sr. Gertraud Johanna Harb am 10. September nach zweijährigem Noviziat ihre ersten Gelübde ab. Die neue Mitschwester wird im neugegründeten Campus Pastoralteam im Augustinum in Graz als Pastoralassistentin wirken.

Als Novizin setzte sich Sr. Gertraud Johanna mit ihrer Berufungsgeschichte intensiv auseinander, eine dichte Zeit, in der sich viele Fragen klären, manche Herausforderungen das Leben bereichern und den Entschluss, in der Gemeinschaft und in den Gelübden leben zu wollen, festigen. Dass Christus sie begeistert und sie sich ihm ganz anvertrauen will im Leben der Gelübde, den Konstitutionen der Barmherzigen Schwestern vom heiligen Kreuz und der franziskanischen Regel, hat sie nun bei ihrer Erstprofess in der Klosterkirche der Kreuzschwestern vor der Provinzoberin Sr. Gabriele Schachinger und ihren Mitschwestern gelobt. Eltern, Verwandte, StudienkollegInnen und Freunde feierten mit Sr. Gertraud Johanna dieses Fest der Entscheidung. Den Gottesdienst zelebrierte Dr. Michael Wilhelm aus Hall und zahlreiche Priester aus nah und fern. Am Ende der Feier erhielt sie ihren ersten Sendungsauftrag als Kreuzschwester aus der Hand der Provinzoberin.

Sr. Petra Car

Professerneuerung

Sr. Doris Maria Gruber erneuerte ihre Gelübde auf weitere drei Jahre

In der Kapelle der „Bruderliebe“ in Wels sprach Sr. Doris Maria ihr „Ja“ zum Ruf Gottes vor ihrer Provinzoberin Sr. Gabriele Schachinger und ihren Mitschwestern. Sich immer wieder leiten lassen von der Barmherzigkeit des Vaters ist ihr ein Anliegen in ihrem Alltag im Pflege- und Sozialbereich. Freude und Hoffnung teilen, aber auch Trauer und Angst wahrnehmen, ist Lebensprogramm als Barmherzige Schwester vom heiligen Kreuz.

Sr. Doris Maria Gruber absolvierte nach der Erstprofess zunächst die Ausbildung zur Pflegehelferin und im Anschluss die Ausbildung zur Fachsozialbetreuerin für Altenarbeit im Ausbildungszentrum für Gesundheits- und Pflegeberufe im Klinikum Wels-Grieskirchen.

Sr. Petra Car

Haussegnung bei den Kreuzschwestern in Hall/Tirol

Flüchtlinge bezogen die sanierten Wohnungen

Die Generalsanierung des Hauses Ulrika der Kreuzschwestern in Hall ist fast abgeschlossen und es wird seit kurzem von Flüchtlingsmädchen sowie von zwei syrischen Familien bewohnt. Im Zuge dessen wurde das Haus eingesegnet.

Die minderjährigen Mädchen, die im Erdgeschoß des Gebäudes wohnen, werden vom SOS-Kinderdorf mit seiner Einrichtung „BIWAK“ unterstützt. Dies ermöglicht kompetente pädagogische Begleitung. Wir hoffen, dass die Partnerschaft mit dem SOS-Kinderdorf vielen jungen Frauen den Start in die Selbständigkeit ermöglicht.

Namensgeberin des Hauses ist die selige Mitschwester Ulrika Nisch aus Hegne. Sie war eine unscheinbare aber starke Frau. Mit der Segnung baten wir auch sie um die Fürsprache für eine gute Zukunft für alle Menschen, die nun in diesem Haus leben und arbeiten werden.

Sr. Theresia Hörger

 

 

 

Gesundes Essen in guten wie in schlechten Zeiten

Im ExpertInnen-Interview spricht Dr. Theresa Propst-Braunsteiner, Fachärztin für Innere Medizin und Belegärztin in der Privatklinik Hochrum, über die Bedeutung von gesunder Ernährung im Allgemeinen und nach einer Verletzung oder einer Krankheit im Besonderen.

Spirit Leben à la carte vom 02.09.2016 | Druckauflage: 50000
Suchbegriff: Privatklinik Hochrum