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Spirituelle Angebote

Beten – ob gemeinsam oder für sich – ist eine Art, sich zu sammeln, sich zu verinnerlichen. Das gemeinsame Gebet trägt uns im Leid, spendet Hoffnung in Zeiten der Trauer und eint uns in der Freude.

Wenn Sie an unserem gemeinsamen Gebet teilnehmen möchten, heißen wir Sie in unseren Klöstern herzlich willkommen!

8010 Graz, Kreuzgasse 34

Gottesdienste in der Klosterkirche:

Sonn- und Feiertag:
07.30 Uhr Laudes
08.00 Uhr Hl. Messe
18.00 Uhr Vesper

Die aktuellen Gottesdienstzeiten an Werktagen erfahren Sie unter der Tel. Nr.: 0316/321455

4020 Linz, Wurmstraße 3

Gottesdienste in der Klosterkirche:

Sonn- und Feiertag:
08.00 Uhr Laudes
08.30 Uhr Hl. Messe
18.00 Uhr Vesper

Die aktuellen Gottesdienstzeiten an Werktagen erfahren Sie unter der Tel. Nr.: 0732/664871-0

6060 Hall in Tirol, Bruckergasse 24

Gottesdienste in der Klosterkirche:

Sonn- und Feiertag:
08.10 Uhr Laudes
08.30 Uhr Hl. Messe

Die aktuellen Gottesdienstzeiten an Werktagen erfahren Sie unter der Tel. Nr.: 05223/57110

2361 Laxenburg, Schlossplatz 15

Gottesdienste in der Klosterkirche:

Sonn- und Feiertag:
08.40 Uhr Laudes
09.00 Uhr Hl. Messe
18.00 Uhr Vesper

Die aktuellen Gottesdienstzeiten an Werktagen erfahren Sie unter der Tel. Nr.: 02236/71501

97737 Gemünden am Main, Kreuzstraße 3

Gottesdienste in der Klosterkirche:

Sonn- und Feiertag:
07.00 Uhr Laudes
07.30 Uhr Hl. Messe
17.30 Uhr Vesper

Die aktuellen Gottesdienstzeiten an Werktagen erfahren Sie unter der Tel. Nr.: 09372/805-0

Spirituelle Angebote

Auf der Suche nach der Entfaltung unseres Selbst, unserer inneren Kraftquelle oder nach einem Weg, einen Beitrag für die Welt zu leisten, tut es gut, sich auf eine Begleiterin verlassen zu können. Eine Begleiterin, die sich Zeit für einen gemeinsamen Blick auf das Leben nimmt – ohne Belehrung und ohne Sie verbiegen oder ändern zu wollen.

Bei uns finden Sie ruhige Gespräche und ein offenes Ohr in jeder Situation.

Sr. Anneliese Kirchweger

Dem Leben Tiefe geben

Ich biete Menschen, die ihr Leben bewusst gestalten wollen, Begleitung an.

Geistliche Begleitung ist für mich
gemeinsam auf das Leben schauen.
Ein Stück des Weges miteinander gehen.
Durch aufmerksames Hinhören
Selbstfindung ermöglichen und
die Spuren Gottes entdecken helfen.

Kompetenzen

Kindergarten Pädagogin
Kurs für Gestalt Pädagogik, Geistliche Gesprächsführung
Geistliche Begleitung

Form der Begleitung

Einzelgespräche

Ort der Begleitung

Haus der Besinnung
4633 Kematen am Innbach, Gaubing 2

Kontaktdaten

haus-der-besinnung@gaubing.kreuzschwestern.at
07247 / 8142

Sr. Antonia Maria Huber

„Gott geht alle Wege mit!“ Alfred Delp

„Geistliche Begleitung ist für mich, hinhören auf das, was Gott im Menschen grundgelegt hat.
Wegbegleitung in den verschiedenen Situationen des Alltags.“

Kompetenzen/Werdegang

Ausbildung für seelsorgliches Gespräch (Kardinal Könighaus Wien)
Ausbildung für Verantwortliche in der Ausbildung (Deutschland)
Akademielehrgang für Integrative Gestaltpädagogik (RPI Linz)

Form der Begleitung

Regelmäßige Einzelgespräche

Ort der Begleitung

Haus der Besinnung
4633 Kematen am Innbach, Gaubing 2

Kontaktdaten

Mail: a.m.huber@gmx.at
0699 / 10942234
Sr. Antonia Maria Huber

Sr. Bernadette Seidl

„Vertraue, Gott führt dich!“ P. Theodosius Florentini
„Ein Wegstück begleiten – trotz aller Brüchigkeit“

Geistliche Begleitung ist für mich
Da-Sein
Zuhören
ins Gespräch kommen
orientierungsweisend sein
einen Wegabschnitt mitgehen
füreinander / miteinander beten
gemeinsam nach Lösungen suchen

Kompetenzen/Werdegang

Erzieherin / Fachschule für Sozialpädagogik, Gemünden
Theologiefernkurs in Würzburg
TZI Kurse in Freising
Klinikseelsorgerin / KSA Ausbildung in Heidelberg
Geistliche Begleitung / Evangelisationszentrum in Maihingen
Kommunikative Theologie mit MASTER Abschluss an der Leopold-Franzens- Universität Innsbruck
Weltkirchenexkursion in Mexiko

Form der Begleitung

Im Rahmen meiner Lebenserfahrungen biete ich Einzelgespräche und Kurzexerzitien an.

Ort der Begleitung

Kloster der Kreuzschwestern
Kreuzstrasse 3
97737 Gemünden am Main

Kontaktdaten

Mail: seidl.bernadette11@gmail.com
Schwester Bernadette Seidl


Ich bin Brunnen nur, nicht Quelle. Mir fließt es zu, ich geb nur weiter. A. Kleemann

Sr. Esther Ganhör

Was für mich wichtig ist (überhaupt und als Begleitende)

Das Leben in mir wirklich lebendig erhalten.
Durch alle Türen (oder wenigstens einige) Gott eintreten lassen, ihm seine Verkleidungen
zugestehen, ihn in allem vermuten.
Das Leben herauslesen aus dem Vielen, das mich umgibt und mir zustößt.
Horchen – von Gott in mir zu Gott in dir.
Menschwerden nach der Vorstellung Jesu, des Lebensfreundes – von ihm leben lernen  –
nichts ausblenden-
Klar und alltagstauglich.

Was ich mitbringe

Ausbildung und Erfahrung (seit 1999) als geistliche Begleiterin und Exerzitienleiterin (v.a. Einzelexerzitien) im deutschsprachigen Raum
Fortbildung: Eutonie-, Bibliodrama-, Sadhana-, Fastenkurse
Begleitung von Besinnungstagen für Religionslehrer, Frauengruppen, Mitarbeiter der
Kreuzschwestern, Pfarrgemeinden, Stille Advent- und Silvestertage u.a., Begleitung von Domeremiten

Angebote – mit der Gewissheit:

“Die Seele hat alles Wissen in sich;
und alles, was man von aussen ausüben mag,
das ist nur ein Erwecken des Wissens.”
(nach Meister Eckhart)

Geistliche Begleitung in diesem Sinne in einem gemeinsam vereinbarten Rhythmus.
Einzelexerzitien, Kurzexerzitien, Besinnungstage

Was ich gern habe

Literatur, Sprache, Musik, Beten, meine Familie, Bewegung und Ruhe, Grün, Überraschungen

Ort der Begleitung

Linz, Stockhofstraße 2 oder nach Vereinbarung

Kontaktdaten

Mail: esther.ga@gmx.at
Tel.: 0699 / 1660 25 12

Sr. Gabriella Legradi

,,Geistliche Begleitung ist für mich das Wirken Gottes Raum zu ermöglichen.”

Kompetenzen/Werdegang

Barmherzige Schwester von Heiligen Kreuz
Fachapothekerin
Ausbildung für ReligionslehrerInnen (PPKHTK – Ungarn)
Ausbildung in Exerzitienbegleitung und Geistlicher Begleitung (ILK – Ignatianische Spiritual Centrale Ungarn)

Form der Begleitung

Einzelgespräche in vereinbarten Abständen.

Ort der Begleitung

Haus der Kreuzschwestern in Pilisborosjenő (Ungarn)
Oázis bei den Jesuiten in Budapest

Kontaktdaten

gabriellalegradi7@gmail.com

Spirituelle Angebote

Spirituelle Angebote

Das Leben ist mitunter auch durchkreuzt und blockiert von Leiderfahrungen, die in der Seele tiefe Spuren hinterlassen und wo es professioneller Hilfe und Begleitung bedarf.

Diese Kreuzschwestern sind Psychotherapeutinnen und unterstützen Sie bei der Aufarbeitung, damit die seelischen Verletzungen heilen können.

Mag.a Sr. Margret Heidi Scheurecker

Psychotherapie ist für mich vor allem ein Beziehungsangebot, denn kein Mensch muss
mit seinen Themen und Fragen irgendwie alleine fertig werden!

Kompetenzen / Werdegang

Neben meinem Beruf als Kunst- und Werkerzieherin absolvierte ich die Ausbildung zur Personzentrierten Psychotherapeutin an der Donau-Universität Krems (Ausbildungsverein ÖGWG Linz, Altstadt 17). Zurzeit arbeite ich – neben meiner freien Praxis – bei der Krebshilfe OÖ (Maltherapeutisches Angebot).

Form der Therapie

Die Personzentrierte Psychotherapie – begründet von Carl R. Rogers (1902-1987) – setzt einen günstigen Prozess in Gang: Die Atmosphäre der meist wöchentlichen Einzelgespräche ist geprägt vom einfühlenden Verstehen der Therapeutin, ihrer bedingungslosen Wertschätzung sowie ihrer Aufrichtigkeit, Echtheit in der Begegnung. So kann der Mensch im Hier und jetzt des Erlebens wieder Zugang zu den eigenen Qualitäten finden, seine Lebensgeschichte besser verstehen, neue Sichtweisen und Lösungen entwickeln…

Ort der Therapie

Meine Praxis befindet sich in Linz, Harrachstraße 40/3/8. Menschen, denen es aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich ist, in die Praxis zu kommen, suche ich auch in deren Wohnung auf.

Meine Kontaktdaten

Mag.a Sr. Margret Heidi Scheurecker
Akademische Psychotherapeutin
Personzentrierte Psychotherapie / ÖGWG
Künstlerin

Telefon: +43 681 / 10243240
E-Mail: margret-heidi.scheu@drei.at
Webseite:  www.bildertexte-scheurecker.com

Sr. Maria Cordis (Elfriede) Scherrer

Wenn Sie es wünschen,
bin ich für Sie da:
beratend – begleitend – stützend

„Wo du auch hingehst, geh mit ganzen Herzen“ (Konfuzius)

Psychotherapie verstehe ich als Unterstützung
in dieser Haltung. Sie kann bewirken:

  • klarer zu sehen und zu erkennen, was mich geprägt hat, im Heute beeinflusst und vielleicht begrenzt.
  • zu verstehen, wer ich bin und was in mir noch werden will.
  • kompetenten Umgang mit den inneren Anlagen zu entwickeln, um sie als Kraftquellen frei zu legen, und so
    für den Auftrag in der Welt mit ganzem Herzen da sein zu können.

Form der Therapie / Beratung

  • Existenzanalyse und Logotherapie (begründet durch Viktor Frankl, weiterentwickelt durch Alfried Längle)
  • Existenzanalyse – bedeutet Analyse der Bedingungen für ein wertfühlendes, selbstgestaltetes und menschenwürdiges Leben.
  • Ziel der Logotherapie ist eine Verdichtung der individuell gelebten Sinnfülle („Lebensdichte“)

Gestaltung und Ort der Therapie /Beratung

  • Zielgruppen: Erwachsene, junge Erwachsene, ältere Menschen
  • Setting: Einzelsetting

Kompetenzen / Werdegang

  • Psychotherapeutin: Existenzanalyse und Logotherapie
  • Fachgebiete: Persönlichkeitsentwicklung, Blockaden, Krisen, Ängste, Panik, Zwänge, Depressionen, Hysterie, Persönlichkeitsstörungen, Psychosomatik, Psychotrauma, Burn-out, Trauer, Sinn, … und was Sie bewegt, belastet und unfrei macht.
  • Diplom in Mediation und Konfliktregelung
  • Pflegedienstleiterin (1986 -2014)
  • Grundberuf: Diplomgesundheits- und Krankenschwester

Kontaktdaten

Praxis im Klinikum Wels-Grieskirchen
Grieskirchnerstr 42, 4600 Wels
B O, 2. Stk rechts
Tel: +43 699 14 74 00 81
Email: maria.cordis@gmx.at

Spirituelle Angebote

Sozialarbeit in Osteuropa

Sr. Ingrid Sturm fährt regelmäßig nach Rumänien und überbringt den Bedürftigen persönlich Sach- und Geldspenden. Aber sie kann nur mit Ihrer Hilfe die größte Not in Familien, Waisenhäusern und Schulprojekten lindern.

Kontakt: Sr. Ingrid Sturm, Wurmstraße 3
4020 Linz,
Tel.: 0732 / 66 48 71-2356

Spendenkonto:
IBAN AT41 5400 0000 0028 8597,
BIC OBLAAT2L

Sr. Johanna Neururer begleitet immer wieder Hilfstransporte in die Westukraine, um Kriegswaisenkindern eine Zukunft zu ermöglichen. Mit Ihrer Spende kann sie ukrainische Krankenhäuser und Kinderheime unterstützen.

Kontakt: 0699 / 18 23 42 00,
E-Mail: sr.johanna@privatklinik-hochrum.com

Spendenkonto:
Hypo Tirol Bank AG
Konto-Nr. AT295700000214359603

Begleitung von Frauen in Schutzhäusern

Sr. Verena Bergmair setzt sich für Frauen ein, die Opfer von Menschenhandel und Ausbeutung geworden sind. Auch Sie haben die Möglichkeit, mit Frauen in Not solidarisch zu sein und diese konkret mit Ihrer Spende zu unterstützen.

Spendenkonto: „Solwodi Passau“, Liga Bank Passau, IBAN DE64 7509 0300 0004 3278 88

Spirituelle Angebote

Wie zahlreiche andere christliche Gemeinschaften im 19. Jahrhundert, entstand auch die Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom heiligen Kreuz (Kreuzschwestern) aus der Intention heraus, die wachsende Not zu bekämpfen.

Der Schweizer Kapuziner P. Theodosius Florentini (1808 – 1865) setzte sich als Ziel, die drängenden sozialen Probleme der Zeit und das Elend der Fabrikarbeiter zu lindern und vor allem die Ursachen dieser Not – Bildungsnotstand, das Erziehungsdefizit der Jugend und schließlich das ausbeuterische kapitalistische Wirtschaftssystem – zu bekämpfen. Pater Theodosius wollte eine Erneuerung der Gesellschaft nicht auf revolutionärem Weg, sondern aus der innovativen Kraft des Christentums, die über Schule und Caritas wirksam werden sollte.

Gemeinsam mit Sr. Maria Theresia Scherer (1825 – 1888), erste Generaloberin und Mitbegründerin der Barmherzigen Schwestern vom heiligen Kreuz, konnte er viele Frauen begeistern und zu einem apostolischen Ordensleben motivieren.

Die rasch wachsende Gemeinschaft wurde ein Teil der großen „Frauenbewegung“ des 19. Jahrhunderts. Die Schwestern engagierten sich dort, wo ihre Hilfe am dringendsten benötigt wurde: In Armenhäusern, Altenheimen, Anstalten für körperlich und geistig Behinderte sowie Gefängnissen betreuten sie Menschen, die von der Gesellschaft vergessen worden waren. Sie unterrichteten in Kindergärten und Schulen, betreuten Internate und Kosthäuser für Lehrlinge, um durch Bildung die Weichen für ein besseres Leben zu stellen.

Die Schwestern waren aber auch verfügbar, wenn sie zu verwundeten Soldaten auf Kriegsschauplätze und in Lazarette gerufen wurden oder wenn Kranke in Epidemiegebieten ihrer Hilfe bedurften.

„Ganz dem Gekreuzigten, darum ganz dem Nächsten: Der Liebe Christi Stellvertreterin.“

so die Inschrift Mutter Maria Theresias auf die Grabplatte der ersten vier Schwestern, die in jungen Jahren in Rom bei der Pflege von Typhuskranken Opfer ihres Berufes geworden waren.

Bis heute ist dieser Pioniergeist unserer Gründer aktuell: Wir versuchen damals wie heute, den Bedürfnissen der Zeit entsprechend zu handeln und für eine „Kultur der Liebe“ einzutreten.

Institutsgeschichte

  • 1844

    Begründung des Institutes der Kreuzschwestern von Menzingen, dem Ort, an dem drei Junglehrerinnen ihre Unterrichtstätigkeit beginnen.

  • 1850

    folgt die Lehrschwester Maria Theresia Scherer als erste “Barmherzige Schwester” dem Ruf zur Armenmutter nach Näfels.

  • 1852

    Von P. Theodosius zur “Frau Mutter” bestellt, übernimmt Sr. Maria Theresia in Chur das provisorische Spital “Planaterra” und die Ausbildung der “Barmherzigen Schwestern”.

  • 1853

    Übersiedlung in das neue “Kreuzspital”. Entstehung einer Klostersiedlung mit Krankenhaus, Altenheim, Waisenhaus und Pensionat mit Schule sowie einem Noviziat für die vielen Ordenskandidatinnen, was von Behörden letztendlich verhindert wird.

  • 1855

    Kauf des Niggschen Hofes in Ingenbohl/Schwyz für ein Mutterhaus.

  • 1856

    Trennung Menzingen – Ingenbohl: Durch bischöfliches Dekret entsteht das “Institut der Barmherzigen Schwestern vom heiligen Kreuz, Ingenbohl”. 64 Schwestern arbeiten in bereits 36 Niederlassungen.

  • 1857

    Wahl Sr. Maria Theresias zur ersten Generaloberin.

  • 1860

    Erste Konstitutionen der “Barmherzigen Schwestern vom heiligen Kreuz”.
    Übernahme der Tuchfabrik in Oberleutensdorf / Böhmen durch P. Theodosius.
    Errichtung der Provinz Böhmen mit dem Provinzhaus in Eger – bald Schulzentrum.

  • 1860 ff.

    Wirtschaftliche Schwierigkeiten treten auf.

  • 1865

    15. Februar – Tod von P. Theodosius. – Mutter M. Theresia übernimmt neben dem geistigen Erbe des Stifters auch die Schuldenlast. Das Institut (273 Schwestern in 141 Niederlassungen) ist in Gefahr.
    Im selben Jahr Gründung der Provinz Oberösterreich mit Zentrum Linz.

  • 1865-1870

    Zeit der Krise und der Schuldentilgung.

  • 1868

    Gründung der Provinz Slawonien (Kroatien); Provinzhaus in Dakovo.

  • 1870

    Gründung der Provinz Steiermark/Kärnten mit Zentrum Graz.

  • 1872

    Gründung der Provinz Mähren mit Zentrum Choryne, später Kromeriz.

  • 1878

    Baubeginn der neuen Mutterhauskirche – Einweihung 1880.

  • 1888

    16. Juni – Tod der ersten Generaloberin Mutter Maria Theresia Scherer.
    Die Kongregation zählt 1596 Schwestern.

  • 1987

    Seligsprechung von Sr. Ulrika Nisch, Hegne.

  • 1995

    Seligsprechung von Mutter M. Theresia Scherer, Ingenbohl.

  • 2003

    Seligsprechung von Sr. Zdenka Schelingová in Bratislava, der ersten Seligen der Slowakei.

  • 2007

    Gründung der Provinz Europa Mitte

Spirituelle Angebote

Franziskus
von Assissi

(1181/1182 – 1226)

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„Der Weg zu Gott kann niemals am Menschen vorbeiführen.“

Gegen Ende des 12. Jahrhunderts in Assisi als Sohn reicher Kaufleute geboren, lebt Franziskus in seiner Jugend auf großem Fuß.
Ein Wendepunkt in seinem Leben ist seine Teilnahme am Kampf gegen die Nachbarstadt Perugia: Gefangenschaft und Krankheit setzen dem vormals unbekümmerten jungen Mann zu. Auch der spätere Versuch, gemeinsam mit einigen Adeligen Apulien für den Papst zurückgewinnen zu wollen, kann seine Selbstzweifel nicht ausräumen.

Radikal bricht Franziskus mit seiner bisherigen Art zu leben, mit dem Reichtum und dem ständigen Streben nach Besitz. Ein Armer unter Armen will er sein, einer, der alles vom Vater im Himmel erwartet. 1209 wandert Franziskus mit 12 Brüdern nach Rom, um sich von Papst Innozenz III. die Zustimmung zu einem Leben nach dem Evangelium geben zu lassen. 13 Jahre später sind es bereits 5000, unter ihnen auch seine spirituelle Gefährtin Klara von Assisi.

Bis zu seinem Tod im Jahr 1226 bleibt Franziskus seine Idealen treu, nach dem Vorbild Jesu Christi zu leben und zu handeln.
Die Einfachheit der Lebensführung, das dankbare Verhältnis zur Schöpfung, welches er in seinem Sonnengesang verewigte und die Vorbildfunktion als solidarischer Bruder der Leidenden und Benachteiligten sind bis heute wegweisend auch für uns Kreuzschwestern.

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Pater
Theodosius

(1808 – 1865)

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„Die Not mit den Armen teilen und allen alles werden.”

Jeder Mensch hat eine Vorstellung von richtig und falsch, gerecht und ungerecht. Doch während bei vielen Menschen der Wunsch nach Veränderung ein bloßer Wunsch bleibt, entscheidet sich Pater Theososius für das Handeln. In letzter Konsequenz.

1808 geboren, erlebt er hautnah die Missstände, welche die industrielle Revolution für die Arbeiterschaft mit sich bringt. Da hilft keine Theorie, da hilft kein Hoffen, da hilft nur eines: Helfen!
Gegen den Widerstand der gegenwärtigen Autoritäten ruft P. Theodosius die Kongregation der Schwestern vom heiligen Kreuz ins Leben: „Ich werde Schwestern dorthin senden, wo sie sehnlichst erwartet werden: zu den Armen und zu den Bildungshungrigen, zu den Kranken und zu den Verwahrlosten, zu den Waisen und zu den Fabrikkindern und Industriearbeitern.“
Mit der Gründung von Schulen will er Bildung für alle zugänglich machen, der Kauf von Fabriken und die Etablierung von Heimindustriemodellen für Frauen soll zumindest einigen Menschen zu bessern Arbeitsbedingungen verhelfen.

Jedoch bringen diese Investitionen erhebliche wirtschaftliche Schwierigkeiten mit sich. Der unerwartete Tod des Ordensgründers im Jahr 1865 lässt die Gemeinschaften vor Schulden und Ungewissheit stehen. Dank der tapferen Frauen des Anfangs überleben die Gemeinschaften trotz aller Schwierigkeiten und schaffen es, den Leitgedanken ihres Stifters weiterhin erfolgreich umzusetzen.

In seinem Lebenslauf schreibt Pater Theodosius: “Was immer die Menschen sagen mögen, mein Grundsatz ist: Was Bedürfnis der Zeit ist, das ist Gottes Wille. Wer also einem Bedürfnis begegnet, erfüllt Gottes Willen.” Seine Überzeugung ist klar: Gott ist in unserem konkreten Leben.
Sein Anruf trifft uns im Alltag aus der Mitte unserer Existenz, drängt uns zur Entscheidung und fordert als Antwort ein Tun.

Lebens- und Berufungsweg von Pater Theodosius Florentini

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Mutter Maria
Theresia

(1825 – 1888)

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“Ich verzage nicht. Unser Vater im Himmel lebt.“

Es gibt Begegnungen, die das Leben verändern. Für Anna Maria Katharina Scherer ist der 05. Oktober 1844 eine solche Begegnung – der Tag, an dem sie Pater Theodosius trifft, und sich, mitgerissen von seiner Tatkraft und seinem Enthusiasmus, für ein Leben als Ordensschwester entscheidet.
Unterricht, die Leitung des Armenhauses in Näfels, des Bürgerspitals in Chur sowie der dort ansässigen Schwesterngemeinschaft – die Energie und die erstaunlichen organisatorischen Fähigkeiten von Sr. Maria Theresia scheinen beispiellos.
1857 wird die erst 32-Jährige – nach der Trennung der Institute der Lehrschwestern von Menzingen und der Barmherzigen Schwestern von Ingenbohl – von ihren Mitschwestern zur Generaloberin, zur Frau Mutter gewählt. Durch viermalige Wiederwahl bestätigt, bleibt sie bis an ihr Lebensende in diesem Amt.
Bald von allen „Mutter“ genannt, lebt sie ihren unerschütterlichen Glauben im gewöhnlichen Alltag – und schafft es auch, die enormen wirtschaftlichen Schwierigkeiten in den Jahren nach dem Tod des Ordensgründers zu bewältigen.

Noch in ihrem Todesjahr wird sie als einzige Frau in die “Schweizerische Porträt-Galerie” als “geschichtsbestimmende Persönlichkeit” aufgenommen; im “Politischen Jahrbuch der Schweizerischen Eidgenossenschaft” scheint sie als weibliche Vertreterin der “Schweizer Originalmenschen” auf. 1995 wird Mutter Maria Theresia als zweite Schwester vom heiligen Kreuz im Rom seliggesprochen.

Lebens- und Berufungsweg von Sr. Maria Theresia Scherer

Viele Schwestern verdienten namentlich erwähnt zu werden, besonders jene, die in Extremsituationen ihrer Berufung treu blieben, weder Verfolgung noch Gefängnis fürchteten. Hier sollen jene Schwestern erwähnt werden, deren Lebensweg herausragte und von der katholischen Kirche offiziell als vorbildhaft betrachtet und in die Schar der Seligen aufgenommen wurden.

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Schwester
Ulrika

(1881/1882 – 1913)

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„Mich treibt es immer und immer zur Ruhe und Liebe“

Am 18. September 1882 als Franziska Nisch geboren, wächst Sr. Ulrika in ärmlichen Verhältnissen auf. Bereits mit 12 Jahren verdingt sie sich als Magd bei einer Lehrerfamilie in der Schweiz. Als sie während einer schweren Erkrankung von den Ingenbohler Schwestern gepflegt wird, erwacht in ihr der Wunsch, selbst in die Kongregation einzutreten.
Mit 22 Jahren tritt sie in die Niederlassung der Barmherzigen Schwestern in Hegne ein, wo sie drei Jahre später ihre Profess ablegt.

Ihre innige Nähe zu Gott gleichermaßen wie zu ihren Mitmenschen und ihre Art, Vertrauen zu schaffen und selbst zu leben, sind bezeichnend für Schwester Ulrika Nisch.
Die Heilung einer schwer leberkranken Frau durch die Kraft ihrer Gebete führt zu ihrer Seligsprechung im Jahr 1987.

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Schwester
Zdenka

(1916 – 1955)

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„Jesus, ich biete mein Leben für seines an; rette ihn!“

Als zehntes von elf Kindern erfährt Schwester Zdenka, geboren als Cecilia Schelingova, eine beispielhafte christliche Erziehung. Schon früh entscheidet sie sich für ein geistliches Leben und tritt 1937 dem Orden bei.
Ihre persönliche Sendung sieht sie als Krankenschwester und spätere Röntgenassistentin im staatlichen Krankenhaus Bratislava durch Nächstenliebe, Opferbereitschaft und einfühlsamer Pflege verwirklicht.
Die zunehmenden Repressalien des Regimes gegen die katholische Kirche bewegen die junge Frau zu einem selbstlosen Einsatz für ihre Mitmenschen. Im Februar 1952 beteiligt sie sich an der Befreiung eines zum Tode verurteilten Priesters, später an der Befreiung sechs weiterer, unschuldig verhafteter Priester. Wegen Hochverrat angeklagt, wird sie nach schwersten Foltern zu 12 Jahren Haft verurteilt, kurz vor ihrem Tod jedoch in das Krankenhaus in Trnava überstellt, wo sie, versehen mit den heiligen Sakramenten, am 31. Juli 1955 verstirbt.

1970 wird das Urteil gegen Sr. Zdenka postum aufgehoben, im Jahr 2003 erfolgt die Seligsprechung der Märtyrerin durch Papst Johannes Paul II.

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Spirituelle Angebote

Spirituelle Angebote

Unser gemeinsames Zeichen ist das gleichschenkelige Kreuz. Die Symmetrie nach allen Seiten steht für die tiefe innere und äußere Verbundenheit von Himmel und Erde, von Menschlichem und Göttlichem.

Wir verstehen unser Kreuz auch als Plus, als Symbol für das Positive und tragen es als Zeichen der Schöpfung, der Hoffnung und des Heils.

  • Das Kreuz verweist auf den Ursprung, Sinn und Ziel des Lebens in der umfassenden Liebe Gottes.
  • Das Kreuz spendet uns Hoffnung – es symbolisiert durch die Auferstehung Christi den Übergang zu neuen Lebens-Dimensionen und den Durchbruch zu persönlicher Freiheit und Ganzheit
  • Das Kreuz gilt als ein Zeichen des Heils. Nahe bei den Leidenden, Armen und Benachteiligten vertrauen wir auf das Werden des Guten.

Spirituelle Angebote

Charisma

Der Ausdruck Charisma leitet sich aus dem Griechischen her und bedeutet ursprünglich „Gnadengabe“. Im religiösen Kontext bezeichnet Charisma die Gaben des Heiligen Geistes an die Christen (wie beispielsweise Weisheit, Erkenntnis, Glaube oder Krankenheilungen) und ist je nach Hervorhebung eines oder mehrerer dieser Gaben bezeichnend für die unterschiedlichen Ordensgemeinschaften.

Evangelische Räte

sind die im Evangelium gegebenen Einladungen der Armut (Mt 19,21; Mk 10,21), der Jungfräulichkeit oder Keuschheit (Mt 19,12) und des Gehorsams (Mt 20, 20-28).
Im Geben und Annehmen, im freiwilligen Loslassen erfahren wir Ordenschristen die tiefste Dimension der Freiheit.

Gelübde

Ein Gelübde ist ein Gott gemachtes Versprechen, das öffentlich oder privat abgelegt werden kann. Ordensgelübde werden öffentlich in einer liturgischen Feier vor einem Vertreter der katholischen Kirche abgelegt und verpflichten auf die Befolgung der evangelischen Räte (Armut, Keuschheit, Gehorsam).

Kongregation

Eine Kongregation ist eine Ordensgemeinschaft bischöflichen oder päpstlichen Rechts, deren Mitglieder “nur” einfache (zeitliche und ewige) Gelübde ablegen – im Unterschied zu den feierlichen Gelübden der monastischen Orden.

Konstitutionen

Konstitutionen sind richtungweisende Satzungen für ein Leben nach dem Evangelium. Sie fördern und schützen das Zusammenleben der Schwestern und dienen der Durchführung gemeinsamer Aufgaben. Sie wahren die Einheit unseres internationalen Schwesterninstituts, berücksichtigen aber auch die Eigenart und Eigenständigkeit der Provinzen und Vikariate.

Konvent

Ein Konvent ist eine Niederlassung einer Ordensgemeinschaft, in deren Rahmen eine Gruppe von Schwestern in einem bestimmten Wohnbereich als Gemeinschaft mit einer verantwortlichen Schwester leben.

Noviziat

Mit der Feier der Noviziatsaufnahme beginnt ein neuer (lat. novus) Lebensabschnitt, der ein bis zwei Jahre dauert und der intensiveren Einführung in das Ordensleben dient. Die Novizin übt sich darin, nach der Regel und den Konstitutionen zu leben, sie versucht, durch das Studium des Evangeliums, der Lehre der Kirche und der Gründungsgeschichte tiefer in den Geist der Kongregation einzudringen und durch das Gebet zu einer lebendigen Gottesbeziehung zu gelangen.

Noviziatsaufnahme

In einer kirchlichen Feier erhält die Postulantin nach persönlichem Wunsch das Ordenskleid, die Regel und die Konstitutionen der Kreuzschwestern sowie einen Schwesternnamen.

Oberin / Provinzoberin

ist diejenige Schwester, welche die Rolle als Vorsteherin über eine Gemeinschaft, einen Konvent oder eine Provinz einnimmt.

Ordensinstitut

Ein Ordensinstitut ist eine Vereinigung von Mitgliedern, die nach dem Eigenrecht öffentliche, ewige Gelübde ablegen, in Gemeinschaft ein schwesterliches/brüderliches Leben führen und sich apostolischen Aufgaben im Dienst der Kirche widmen. Das Institut der Barmherzigen Schwestern vom heiligen Kreuz ist ein Institut päpstlichen Rechts und untersteht dem Papst als dem höchsten kirchlichen Oberen.

Postulat

Fühlt sich eine Frau zu einem Leben berufen, das ganz auf Gott ausgerichtet ist, so kann sie in ein Ordensinstitut eintreten, wo sie vorerst eine Probezeit von einem halben bis zu einem Jahr (= Postulat) absolviert. Sie lernt die Lebensweise und Spiritualität sowie die Aufgaben der jeweiligen Ordensgemeinschaft kennen und kann ihre Gemeinschaftsfähigkeit und Eignung erproben.

Profess

In freier Entscheidung und mit Zustimmung der Oberen verpflichtet sich die Novizin in der Profess durch die Ablegung der Gelübde öffentlich zur Befolgung der drei evangelischen Räte und bindet sich so an die Ordensgemeinschaft. Nach (meist) fünfjähriger Erprobungszeit (=Juniorat) kann die Schwester Profess auf Lebenszeit (= ewige Gelübde) ablegen und wird so zu einem Mitglied mit allen Rechten und Pflichten der Ordensgemeinschaft.

Provinz

umfasst die örtlichen Schwesterngemeinschaften eines bestimmten Gebietes.

Regel

Die Regel ist die grundlegende Lebensordnung einer klösterlichen Gemeinschaft. Sie stammt von einem Ordensstifter und ist von der Kirche bestätigt.
Die Barmherzigen Schwestern vom heiligen Kreuz leben nach der Regel vom Regulierten Dritten Orden des heiligen Franziskus von Assisi.

Spiritualität

bezeichnet im weitesten Sinne die Quelle der Kraft. Die Spiritualität eines Ordens stellt die Beziehung zu Jesus Christus unter Berücksichtigung der individuellen Prioritäten und christlichen Werte in den Mittelpunkt.

Vikariat

Vikariate sind Regionen, die nicht die volle Eigenständigkeit einer Provinz haben. Sie unterstehen der Generalleitung.