Die Syndesmose – kleines Band mit großen Aufgaben

Die Syndesmosenruptur ist eine schwere Verletzung des oberen Sprunggelenks, die häufig beim Sport entsteht – meist durch eine starke Außendrehung des Fußes. Dabei reißt das Band (Syndesmose), das Schien- und Wadenbein am unteren Ende miteinander verbindet. Dies führt zu einer Instabilität im Sprunggelenk mit oft schweren Dauerfolgen (z. B. Arthrose), wenn nicht frühzeitig und konsequent behandelt wird. Typische Symptome sind starke Schmerzen im Bereich des Sprunggelenks, Schwellung, Bluterguss und vor allem eine eingeschränkte Belastbarkeit. Die Behandlung hängt vom Schweregrad der Ruptur ab. Bei stabilen Teilrissen kann eine konservative Therapie mit Ruhigstellung im Spezialschuh, Entlastung und anschließender Physiotherapie ausreichend sein. Bei vollständigen oder instabilen Rissen ist meist eine Operation notwendig.
Tiroler Tageszeitung Magazin vom 08.02.2026 | Auflage: 65 538
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