Grüner & grauer Star – wie unterscheiden sie sich?

Viele denken bei Augenerkrankungen an grauen und grünen Star – und tatsächlich zählen sie neben der altersbedingten Makuladegeneration (AMD) zu den häufigsten Ursachen für Sehverschlechterungen im Alter. Besonders der grüne Star (Glaukom) sticht hervor, da er oft früher auftritt und viele verschiedene Formen annehmen kann. Unerkannt kann er zur Erblindung führen, weshalb bereits ab dem dritten Lebensjahrzehnt Risikofaktoren überprüft werden sollten. Früher galt die Augendruckmessung als ausreichend, doch heute wissen wir, dass erst regelmäßige Messungen der Netzhautdicke mittels OCT (Optischer Kohärenztomographie) eine verlässliche Diagnose ermöglichen. Die Erforschung der vielfältigen Formen des Glaukoms führt laufend zu neuen Behandlungsansätzen. Im Vergleich dazu wirkt der graue Star beinahe simpel: Schon lange kann er durch Entfernung der getrübten Linse geheilt werden.
Tiroler Tageszeitung Magazin vom 02.11.2025 | Auflage: 67 200
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