Inkontinenz – wenn der Beckenboden nachlässt

Plötzlicher Harndrang, kleine „Unfälle“ beim Husten oder Lachen – viele Frauen kennen das, sprechen aber ungern darüber. Dabei sind rund 20 Prozent der Frauen über 50 von Harninkontinenz betroffen – und auch Jüngere können darunter leiden. Die Ursachen sind oft ganz natürlich: Schwangerschaften, Geburten, hormonelle Veränderungen in den Wechseljahren oder eine Bindegewebsschwäche, die im Laufe der Zeit zunimmt. Doch die gute Nachricht ist: Es gibt Hilfe! Die Therapie richtet sich nach der Ursache: Beckenbodentraining und gezielte Physiotherapie helfen oft schon deutlich weiter. In schwereren Fällen kann eine Operation nötig sein. Dabei werden feine Kunststoffbänder oder -netze eingesetzt, um das Gewebe zu stützen und so die Funktion des Beckenbodens zu verbessern.
Tiroler Tageszeitung Magazin vom 31.08.2025 | Auflage: 77 766
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