Kreuzschwestern feierten den 200. Geburtstag von ihrer Gründerin Mutter Maria Theresia Scherer

Am Franziskustag, 4. Oktober 2025, feierten die Kreuzschwestern der Provinz Europa Mitte den 200. Geburtstag ihrer Gründerin Mutter Maria Theresia Scherer.

Domvikar und Ordensreferent Adi Trawöger zelebrierte den Gottesdienst im Klinikum in Wels mit 120 Schwestern aus allen Regionen der Provinz (Steiermark, Tirol, Bayern, Ungarn, Slowenien, Niederösterreich und Oberösterreich), den Führungskräften und Mitarbeiter:innen aus dem Klinikum und der Bruderliebe.

Sr. Maria Esther Ganhör erzählte in ihrer Predigt aus dem Leben von Mutter Maria Theresia, von ihrer Sehnsucht Gottes, von der Zärtlichkeit, mit der sie den Menschen ihrer Zeit begegnete. „Unserer Gründerin ging es um Austeilen, ums Miteinander. Im Leben von Menschen wie ihr und dem Hl. Franziskus, dessen Festtag wir heute auch begehen, finden wir die Zärtlichkeit, mit denen uns Gott begegnet. Sich Selbst und den Mühseligen ein Aufatmen schenken, es zärtlich austeilen.“

Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst und der Festakt von Sr. Margret Scheurecker an der Orgel und von Katrin und Maria Felbermayr an der Flöte und Gitarre.

Sr. Petra Car, Provinzoberin würdigte das Wirken der vielen Schwestern und den Führungskräften, die heute die Werke im Sinne des Charismas der Kreuzschwestern weiterführen. Das Leben der ersten Schwestern, die seit 1856 in der Schweiz mit P. Theodosius ihr Leben in den Dienst der Nächstenliebe stellten, sind schon 1860 nach Wels gekommen. 1865 wurde die Provinz Oberösterreich gegründet, also vor 160 Jahren. Ein Doppeljubiläum in Oberösterreich.

Mutter Maria Theresia bleibt uns ein Vorbild in ihrem Leben und berührt uns immer wieder mit ihrem Vermächtnis in ihrer Treue, Flexibilität und Zärtlichkeit.

„Das Gramm Gold entdecken, das in jedem Menschen ist“, war ihre Antwort in jeglicher Begegnung und in herausfordernden Situationen.

Sr. Petra Car, Provinzoberin der Kreuzschwestern Europa Mitte