Ordensleute und der Kampf gegen Menschenhandel

An die 80 Ordensfrauen und Ordensmänner sowie Mitglieder von Säkularinstituten der Diözese Linz begingen am 31. Jänner bei den Kreuzschwestern in Linz den „Tag des geweihten Lebens“. Sr. M. Michaela Pfeiffer-Vogl von den Marienschwestern, die stellvertretende Vorsitzende der OÖ Ordenskonferenz, wies in ihrem Grußwort auf das nachsynodale Schreiben „Vita consecrata“ hin, das Papst Johannes Paul II. im Jahr 1996 – vor dreißig Jahren – veröffentlicht hatte und infolgedessen die Ordensleute weltweit jährlich seit 1997 rund um den 2. Februar (Darstellung des Herrn – Mariä Lichtmess) den „Tag des geweihten Lebens“ begehen. In einem Vortrag und Erfahrungsbericht gaben Sr. Maria Schlackl SDS und P. Hans Eidenberger SM Einblick in das Geschäft mit der „Ware Mensch“ und ihr Engagement gegen den Menschenhandel und für die Menschenwürde. Sie beleuchteten die Realität von Menschenhandel und Zwangsprostitution in Österreich – auch mit einem Fokus auf das Ordensleben.
www.kirchenzeitung.at vom 03.02.2026 | Unique Clients: 3 333
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