Im Sommer wurde in St. Raphael das traditionelle Gartenfest gefeiert. Den Auftakt bildete die offizielle Eröffnung des neu gestalteten Gartens, der von der Gärtnerei Hochhauser angelegt wurde. Die neue Außenanlage bietet den Bewohner:innen künftig einen schönen Ort zum Verweilen und Genießen. Im Rahmen der Feier durfte das St. Raphael außerdem das E-Qalin-Zertifikat entgegennehmen. Diese Auszeichnung bestätigt die hohen Qualitätsstandards des Hauses und würdigt die kontinuierliche Weiterentwicklung in der Betreuung und Pflege.
Gemeindezeitung Bad Schallerbach vom 31.08.2026 |Auflage: 2100
Suchbegriff: St. Raphael
Monat: August 2026
Aktuelles
Drei Pionierinnen aus Uganda zu Gast bei den Gemündener Kreuzschwestern
Seit wenigen Tagen sind die drei Nonnen aus Uganda in Deutschland: Hebamme Clare Susan Sirengo, Laborantin Mary Sylvia Kanoel und Lehrerin Teddy Nakayange aus Kikyusa lernen im Kloster der Barmherzigen Schwestern vom heiligen Kreuz in Gemünden zunächst einmal Deutsch.
Seit mehr als 20 Jahren betreiben die Kreuzschwestern in Kiziba, Kikyusa und Osia im ostafrikanischen Uganda Schulen und Gesundheitszentren. Schulbildung und medizinische Grundversorgung sollen Wege aus der Armut und zu einem selbstbestimmten Leben eröffnen. In der Bevölkerung genießen die Schwestern hohe Wertschätzung.
Unterstützt werden sie seit 13 Jahren aus Gemünden durch das Uganda-Projekt, das mehrere Lehrerinnen der Florentini-Schule ins Leben gerufen haben. Die pensionierte Lehrerin Anni Wolz prägte das Projekt mit. Die Schule ist inzwischen geschlossen, doch das Uganda-Projekt geht weiter. Es ist Teil eines Pilotprojekts der Provinz Europa Mitte der Kreuzschwestern.
Die drei Uganderinnen sollen mindestens fünf Jahre in Deutschland bleiben, sich weiterbilden und auch in Einrichtungen der Kreuzschwestern mitarbeiten. Die Frauen wohnen im Kloster und werden täglich fünf Stunden unterrichtet. Die Kosten übernimmt der Orden. In der übrigen Zeit heißt es nachbereiten und pauken. “Es ist schon gut, dass sie zu dritt sind, so kommt nicht so viel Heimweh auf”, sagt Wolz.
Uganda gehört zu den ärmeren Ländern der Welt. Viele Eltern können das Schulgeld für ihre Kinder nicht aufbringen, verwaiste oder halbwaise Kinder sind keine Seltenheit. Deshalb halten die Kreuzschwestern auch nach dem Ende der Florentini-Schule an der Ugandahilfe fest. Aus zunächst zehn sind inzwischen 114 Patenschaften geworden. Mit 250 Euro werden Schuluniform, Alltagskleidung, Sportdress, Unterrichtsmaterialien sowie das Schulgeld für die Ganztagsbetreuung einschließlich drei Mahlzeiten täglich finanziert.

Aktuelles
Koronar-CT: Blick ins Herz ohne Katheter
Die koronare Herzkrankheit (KHK) zählt weltweit zu den häufigsten Todesursachen. Lange galt die invasive Herzkatheteruntersuchung als Goldstandard zur Abklärung verengter Herzkranzgefäße. Heute hat sich die Computertomographie zur Abklärung der Koronargefäße (Koronar-CT) als leistungsstarke, nicht-invasive Alternative etabliert. Dank hochmoderner CT-Geräte (Dual-Source- und Photon-Counting-CT-Scanner) lässt sich die Strahlendosis heute drastisch senken, während die Bildschärfe steigt. Selbst Patienten mit unregelmäßigem Herzschlag oder höherer Herzfrequenz können mittlerweile deutlich zuverlässiger untersucht werden. Künstliche Intelligenz wird die Befundung weiter beschleunigen: Algorithmen erkennen Wandablagerungen (so genannte Plaques) automatisch, beurteilen das Risiko und unterstützen Radiologen bei der Diagnose.
Tiroler Tageszeitung Magazin vom 30.08.2026 | Auflage: 68 552
Suchbegriff: Privatklinik Hochrum
Aktuelles
Mittelschule Institut St. Josef fit am PC
Im abgelaufenen Schuljahr haben 22 Schülerinnen der 3. Klassen der Mittelschule Institut St. Josef, Feldkirch, über ein Drittel des Jahrganges, ihre digitalen Kompetenzen mit dem ICDL erweitert. Mit dem ICDL, dem Computerführerschein, haben die Mädchen ihre Skills in den Anwendungen wie Word, Excel oder PowerPoint über das Maß der digitalen Grundbildung hinaus vertieft. Im Rahmen einer Abschlussfeier zu Schulschluss wurde den erfolgreichen Absolventinnen das ICDL-Zertifikat überreicht.
Feldkircher Anzeiger vom 27.08.2026 | Auflage: 30 074
Suchbegriff: Institut St. Josef
Aktuelles
Alte Boliden auf Spritztour
Klaus und Barbara Tappauf laden am 19. September Klienten des Pius-Instituts zu einer Oldtimer-Ausfahrt ein. Es ist die mittlerweile zehnte Auflage des besonderen Ausfluges. Gestartet wird am 19. September um 9.15 Uhr beim Pius-Institut der Kreuzschwestern in Bruck. Die Tagesreise führt dann über die B116 nach Leoben und weiter über die B115 bzw. B115a in die Eisenerzer Ramsau. Beim Jufa-Hotel ist dann Treffpunkt, danach wird das Nordische Ausbildungszentrum besucht, wo neben einer Schanzenbesichtigung auch eine Überraschung auf alle wartet: nämlich ein Schautraining der Biathleten. Um 14.30 Uhr verabschiedet sich der Tross wieder und kehrt wieder zum Ausgangspunkt zurück, wo die besondere Band „Mundwerk“ für Unterhaltung sorgen wird. Alle Teilnehmer erhalten ein Erinnerungsgeschenk; dieses Mal ist das ein Kalender mit allen Fahrern; gesponsert von den Stadtwerken Kapfenberg.
Woche MeinBezirk Bruck an der Mur vom 19.08.2026 | Auflage: 34 828
Suchbegriff: Pius Institut Bruck an der Mur
Aktuelles
Adipositas ist Krankheit der Armen
Eine neue Studie, an der auch Wissenschaftler der Innsbrucker Medizin Uni mitgewirkt haben, zeigt, dass die weltweite Adipositas-Welle zu einem guten Teil auf soziale Bedingungen zurückzuführen ist. Besonders häufig von Fettsucht betroffen sind ärmere Menschen. Auch in Österreich ist mittlerweile jedes zehnte Kind krankhaft übergewichtig. „Adipositas ist keine Frage von Disziplin, sondern das Ergebnis eines komplexen Zusammenspiels genetischer, körperlicher, psychischer und natürlich gesellschaftlicher Faktoren“, sagt Johann Hattinger, Psychologe und Ernährungsberater am Klinikum Wels-Grieskirchen. Fertiggerichte und Fastfood kosten weniger, sind überall verfügbar und machen schnell satt“, sagt der Experte, der Kinder behandelt, die an den Folgen ihres Übergewichts leiden. Fakt ist, dass Adipositas die Lebensqualität schon früh verringert und auf lange Sicht die Lebenszeit reduziert. Das Gesundheitssystem ist dadurch schon jetzt mit mehr als drei Milliarden Euro pro Jahr belastet.
OÖ Nachrichten vom 18.08.2026 | Auflage: 159 000
Suchbegriff: Klinikum Wels-Grieskirchen GmbH
Aktuelles
Schon ab 45 – Darmspiegelung
Die Österreichische Gesundheitskasse hat die Altersgrenze für die kostenlose Vorsorgekoloskopie gesenkt. Seit 1. Oktober 2025 haben alle Versicherten bereits ab dem vollendeten 45. Lebensjahr Anspruch auf eine kostenfreie Darmspiegelung, fünf Jahre früher als bisher. Hintergrund der Entscheidung ist eine besorgniserregende Entwicklung: Immer mehr Menschen erkranken bereits in jüngeren Jahren an Dickdarmkrebs. Besonders tückisch: Darmkrebs verursacht lange keine Beschwerden. Wenn Symptome auftreten, ist die Erkrankung oft schon fort geschritten. Deshalb gilt: Je früher die Erkrankung erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen.
Tiroler Tageszeitung am Sonntag vom 15.08.2026 | Auflage: 70 904
Suchbegriff: Privatklinik Hochrum
Aktuelles
Kinderbetreuung direkt am Arbeitsplatz
Der OÖ Familienbund und das Krankenhaus der Kreuzschwestern Sierning setzen einen weiteren Schritt für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Seit Februar steht den Beschäftigten eine betriebliche Tagesstätte direkt am Krankenhausstandort zur Verfügung. Julia Stierberger, Geschäftsführerin des Krankenhauses, unterstreicht die Bedeutung dieses Angebots: „Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie wichtig es für das persönliche Wohlbefinden und damit auch für die berufliche Leistungsfähigkeit ist, Beruf und familiäre Bedürfnisse gut miteinander vereinbaren zu können.“ Neben einer mehrwöchigen Ferienbetreuung gibt es seit Februar auch die hauseigene Kindertagesstätte. „Besonders freut es mich, dass wir mit dem Familienbund einen verlässlichen Partner an unserer Seite haben, bei dem Eltern ihre Kinder während der Arbeitszeit bestens betreut wissen,“ so Stierberger weiter.
Bezirksrundschau Bezirk Steyr vom 13.08.2026 | Auflage: 44 168
Suchbegriff: Krankenhaus Sierning
Aktuelles
Soziale Helfer auf vier Beinen
Seit 2018 werden die Tiere als soziale Helfer eingesetzt. Mittlerweile sind fünf Schafe am Hof des Instituts. „Ein Schaf ist mehr als nur ein Weidetier, das Wolle gibt. Es kann bei der Inklusionsarbeit helfen“, fasst es Pius-Bereichsleitung Astrid Senheitel bei einem Besichtigungstermin zusammen. Schaf Gretl war unlängst zu Gast im Brucker Tageszentrum: Schnell gewann sie dort das Vertrauen und Interesse der Senioren. Nach Streicheleinheiten folgte ein Spaziergang im Park. Ein Höhepunkt waren die versteckten Talente der Schafdame, sie zeigte zum Abschluss des Besuchs Kunststücke vor. Besonders vom Balltalent des Tieres war das Publikum begeistert.
Kleine Zeitung Mürztal vom 08.08.2026 | Auflage: 10 456
Suchbegriff: Pius Institut Bruck an der Mur
Aktuelles
Abschied von der Florentini-Schule bei den Kreuzschwestern in Gemünden
In mehreren Veranstaltungen verabschiedete sich die Florentini-Schule in Gemünden im Namen der Kreuzschwestern.
Ein großes Abschiedsfest gab es am 28. Juli mit über 1500 ehemaligen und derzeitigen Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, Eltern und Großeltern, Schwestern und Freunden – eine gelungene Möglichkeit für alle, um Erinnerungen auszutauschen und sich von ihrer Schule zu verabschieden.
Die Freude überwog und die Atmosphäre war von beiden Gefühlen erfüllt – Wehmut und Trauer, Glück und Wiedersehensfreude nach vielen Jahren. Ein letzter Wortgottesdienst im Freien zum Beginn der großen Abschiedsparty, musikalisch gestaltet von Claudia und Klaus Simon, ließ spüren, welche Werte den Kreuzschwestern wichtig waren seit Beginn des Schulzentrums mit Gymnasium, Realschule und Fachakademie für Sozialpädagogik am Klosterberg: Gemeinschaft, Zusammenhalt und das Leben der christlichen Werte, wie auch die Wissensvermittlung, die die Schülerinnen und Schüler vorbereitete auf das Berufsleben. „Das Gramm Gold in jedem Menschen zu entdecken“, ein Ausspruch der Gründerin Mutter Maria Theresia Scherer, prägte das Miteinander in der Sorge um die Kinder und Jugendlichen. Die Band „Overdrive“ sorgte für Stimmung bis in die späten Abendstunden. Louisa Kubik, stellvertretende Schulleiterin, beendete in der eingebrochenen Dunkelheit mit einer exzellenten „Feuershow“ das großartige letzte Schulfest am einstigen Mädchenbildungswerk und der jetzigen Florentinischule.
Sr. Petra Car, Provinzoberin der Kreuzschwestern verabschiedete einige Tage zuvor den Förderverein Netzwerk e.V. mit über 700 Mitgliedern und bedankte sich bei den drei Vorsitzenden der vergangenen Jahre – Astrid Kortenbruck, Heidi Kirsch und Tina Kirsch – für die hervorragende Unterstützung über viele Jahre, die Begleitung und Finanzierung vieler Projekte und die Organisation der alljährlichen Jubiläumsklassentreffen und den Einsatz bei Schulfesten.
Bei einem Abschiedstreffen mit den letzten 21 Lehrkräften würdigte Sr. Petra Car im Namen aller Kreuzschwestern das Engagement aller Lehrerinnen und Lehrer und den Schulleitungen der vergangenen Jahre.
Sr. Hildburg Baumgartner (1990-2009), Robert Wolz (2009-2020) und Carsten Klafke (2020-2026) waren die Schulleitung nach der verstorbenen Sr. Illuminata Hart, die nach dem Krieg und der Vertreibung der Schwestern aus Eger/Böhmen das Gymnasium zunächst in Werneck und 1958 in Gemünden eröffnet hat.
Der offizielle Amtswechsel zwischen Schwester Hildburg Baumgartner und Robert Wolz am damaligen Mädchenbildungswerk (MBW) Gemünden fand im Februar 2009 statt. Er markierte einen historischen Wendepunkt, da erstmals die operative Leitung der traditionsreichen Ordensschule von einer Ordensschwester in weltliche Hände übergeben wurde.
Die Ära Robert Wolz (2009–2020)
Robert Wolz prägte die Schule über elf Jahre lang bis zu seinem Ruhestand im September 2020. Zwei Meilensteine stechen aus seiner Amtszeit besonders hervor:
· Öffnung für Jungen: Unter seiner Führung öffnete sich das reine Mädchenbildungswerk auch für männliche Schüler.
· Namensänderung: Im Jahr 2016 wurde die Schule unter seiner Leitung offiziell in Theodosius-Florentini-Schule umbenannt, benannt nach dem Ordensgründer der Kreuzschwestern.
Im September 2020 übergab Robert Wolz das „Steuerrad“ schließlich an seinen langjährigen Stellvertreter Carsten Klafke, welcher die Schule bis zu ihrer Schließung im Juli 2026 leitete.
Nach der Verabschiedung der Realschulabsolventen am 24. Juli mit der Übergabe der Reifezeugnisse im Festsaal des Klosters fand noch am letzten Schultag, am 31. Juli, der letzte Schulgottesdienst statt, an dem auch alle Schwestern des Klosters teilgenommen haben.
Das Leben am Kreuzkloster geht weiter. Die sozialpädagogischen Einrichtungen, Kindergarten, die Tagespflege und vieles mehr entwickelt sich weiter und im September ziehen die Montessorischule und das Staatsinstitut für Fachlehrerausbildung in die Schule ein und die Kreuzschwestern errichten eine Bildungswerkstatt, die Kinder und Jugendliche mit Nachhilfe und erlebnispädagogischen Angeboten fachlich, sozial und persönlich fördern. Ein Blick auf die Homepage lohnt sich: www.kreuzschwestern.de
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Die Kreuzschwestern sagen DANKE für das Vergangene und sind offen für neue Wege ganz im Sinne ihres Gründers P. Theodosius:
„Was Bedürfnis der Zeit ist, das ist Gottes Wille.“
„Im Notwendigen die Einheit, im Zweifel die Freiheit, in allem die Liebe.“
Sr. Petra Car
Provinzoberin








