Aktuelles

Alles hat seine Zeit, heißt es im Buch Kohelet. Wieder haben wir Abschied gefeiert – bei aller Wehmut war es aber zugleich ein Tag des Dankes.
Am Samstag, 12. September, am Fest Maria Namen, hat die Provinzleitung die Gemeinschaft in Innsbruck bei einem Gottesdienst in der Klosterkirche der Anbetungsschwestern verabschiedet.
Genau 20 Jahre, seit 2006, haben Kreuzschwestern in Innsbruck im Kloster der Ewigen Anbetung, im sogenannten Westtrakt des Klosters, gelebt und gewirkt.
Es war „Klosterökumene“, ein Miteinander in Verbundenheit zwischen einem tätigen und einem klausurierten Orden. In diesen Jahren sind viele Begegnungen entstanden und Wege miteinander gegangen worden und vor allem sind Beziehungen gewachsen, an die man sich gerne erinnert.
Das Kloster der Ewigen Anbetung war für die Kreuzschwestern nicht nur ein Ort, an dem sie gewohnt haben. Es war ein Ort des Gebetes, der Gemeinschaft und eines guten Miteinanders. Ein Ort, an dem Glauben gelebt und ein Stück Alltag miteinander geteilt wurde.
Immer wieder stehen wir an Wegkreuzungen. Wir erleben Veränderungen, Abschiede und Neubeginn. Wir wissen nicht immer, was vor uns liegt. Aber wir dürfen uns an die Worte unserer Gründerin M.M. Theresia erinnern: „Gehen Sie einfach Gottes Wege.“
Dabei waren Gottes Wege auch für sie nicht immer leicht. Es gab Herausforderungen, Unsicherheiten und Entscheidungen, die Mut und Vertrauen verlangten. Doch gerade darin zeigt sich ihre geistliche Größe: Sie vertraute darauf, dass Gott seinen Weg mit ihr geht.
Sr. Petra Car, Provinzoberin wünschte den drei Schwestern, Sr. Teresa Reh, Sr. Maria Katharina Achrainer und Sr. Edelfrieda Knapp, die bis zuletzt dort gelebt haben, Kraft und Zuversicht und ein gutes Ankommen in der neuen Gemeinschaft in Hall und in Feldkirch.

(Text und Fotos: Provinzoberin Sr. Petra Car)

Aktuelles

Der Provinzoberinnenkongress im Kloster Hegne war ein großartiges Ereignis unserer weltweiten Kongregation.
52 Teilnehmerinnen aus 11 Ländern mit 8 Sprachen waren auf den Spuren der Gründer auf der Schwelle in die Zukunft.
„Was Bedürfnis der Zeit ist“, gilt auch noch heute in unserem Wirken.
Und „Schwestern, die das Kreuz verstehen“, setzen sich auch heute noch ein für die Not der Menschen ein, wirken im Bereich der Bildung, Gesundheit und im sozialen Auftrag.
Von Gottes Geist bewegt sind und bleiben wir mutig auf dem Weg.
Sr. Petra Car und Sr. Maria Dolores Scherrer waren aus der Provinz Europa Mitte dabei.

(Text und Bilder: Provinzoberin Sr. Petra Car)

Aktuelles

Nur für heute …
Nur für heute werde ich mich bemühen, den Tag zu erleben,
ohne das Problem meines Lebens auf einmal lösen zu wollen.

Nur für heute werde ich große Sorgfalt in mein Auftreten
legen: vornehm in meinem Verhalten; ich werde niemand
kritisieren, ja ich werde nicht danach streben, die anderen zu
korrigieren oder zu verbessern – nur mich selbst.

Nur für heute werde ich in der Gewissheit glücklich sein, dass
ich für das Glück geschaffen bin – nicht für die anderen,
sondern auch für diese Welt.
Johannes XXIII