Ja
“Ich weiß nicht, wer oder was die Frage stellte;
ich weiß nicht, wann sie gestellt wurde.
Aber einmal antwortete ich Ja
zu jemandem oder zu etwas.
Von dieser Stunde rührt die Gewissheit,
dass mein Dasein sinnvoll ist und darum mein Leben
– in Unterwerfung – ein Ziel hat.
Seit dieser Stunde habe ich gewusst, was es heißt,
nicht hinter sich zu schauen,
nicht für den anderen Tag zu sorgen.”
Dag Hammerskjöld, Zeichen am Weg, München 1965, 70
Impuls
Oktober
Klinikum bietet Mitarbeitern auch im Pensionsalter die Möglichkeit weiterzuarbeiten
Langjährige Mitarbeiter eines Unternehmens sind vor ihrem Pensionsantritt vielfach am beruflichen Höhepunkt. Ihre Fachkompetenz und oft langjährige Erfahrung weiterhin im Unternehmen zu halten, das hat man sich im Klinikum Wels-Grieskirchen zum Ziel gesetzt. Während der Corona-Pandemie wurde pensioniertes Pflegepersonal tageweise zum Beispiel in den Teststraßen eingesetzt. Jetzt hat man im Klinikum Wels-Grieskirchen aus der Not eine Tugend gemacht und geht das Thema Arbeiten im Pensionsalter strukturiert an, wie die Leiterin der Personalentwicklung Pia Hofmann erzählt. Pia Hofmann ist selbst das beste Beispiel. Mit 61 Jahren könnte sie schon in Pension gehen, arbeitet aber nach wie vor in ihrem Posten als Leiterin der Personalentwicklung. Sie ist über 30 Jahre im Haus tätig und kann dementsprechende Erfahrung vorweisen. „Solange ich in der Früh noch gerne ins Büro komme, mache ich weiter“, meint die Welserin.
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