Ja
“Ich weiß nicht, wer oder was die Frage stellte;
ich weiß nicht, wann sie gestellt wurde.
Aber einmal antwortete ich Ja
zu jemandem oder zu etwas.
Von dieser Stunde rührt die Gewissheit,
dass mein Dasein sinnvoll ist und darum mein Leben
– in Unterwerfung – ein Ziel hat.
Seit dieser Stunde habe ich gewusst, was es heißt,
nicht hinter sich zu schauen,
nicht für den anderen Tag zu sorgen.”
Dag Hammerskjöld, Zeichen am Weg, München 1965, 70
Impuls
Oktober
Wenn sich alles dreht
Der Begriff „Schwindel“ drückt sowohl eine Bewegungsillusion in Form eines Dreh-, Schwank- oder Liftgefühls als auch Benommenheit oder Gangunsicherheit aus. „Viele Schwindelerkrankungen sind im Bereich des Gleichgewichtsapparates angesiedelt, weshalb die HNO-Ärztin, der HNO-Arzt oft die erste Anlaufstelle ist“, erklärt Dr. Julian Panholzer, Assistenzarzt an der Abteilung für Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten am Klinikum Wels-Grieskirchen. Zu den häufigsten Schwindelarten zählt die Neuritis vestibularis – auch Vestibularisanfall genannt –, die sich durch einen heftigen Drehschwindel äußert. „Die genaue Ursache für einen Vestibularisanfall ist noch nicht vollständig geklärt. Vermutet wird, dass ein inaktives Virus, zum Beispiel ein Herpesvirus, durch Stress oder andere Faktoren reaktiviert wird. Dies führt zu einer Entzündung im Gleichgewichtsorgan bzw. des Gleichgewichtsnervs, die zum typischen, über Stunden bis Tage anhaltenden starken Drehschwindel führt“, erläutert Panholzer.
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