Ja
“Ich weiß nicht, wer oder was die Frage stellte;
ich weiß nicht, wann sie gestellt wurde.
Aber einmal antwortete ich Ja
zu jemandem oder zu etwas.
Von dieser Stunde rührt die Gewissheit,
dass mein Dasein sinnvoll ist und darum mein Leben
– in Unterwerfung – ein Ziel hat.
Seit dieser Stunde habe ich gewusst, was es heißt,
nicht hinter sich zu schauen,
nicht für den anderen Tag zu sorgen.”
Dag Hammerskjöld, Zeichen am Weg, München 1965, 70
Impuls
Oktober
Telemedizin: Effektive Versorgung und weniger stationäre Aufenthalte
Durch Telemedizin wurde es in den letzten 20 Jahren möglich, patientenbezogene Daten über eine räumliche Distanz sicher und schnell vom Patienten zum Arzt zu übertragen. Für kardiologische Patienten, die an einer Herzinsuffizienz leiden und nur eingeschränkt belastbar sind, stellt diese Technologie einen großen Gewinn dar. „An der Kardiologie im Klinikum Wels-Grieskirchen nutzen wir diese Möglichkeit für Patienten, denen ein sogenannter Ereignisrecorder oder ein Herzschrittmacher mit Defibrillatorfunktion implantiert wurde“, erklärt Margot Aigner, Fachärztin an der Abteilung für Innere Medizin II, Kardiologie und Intensivmedizin am Klinikum. Gibt es auffällige Messwerte, wird der Patient kontaktiert und ein Untersuchungstermin vereinbart.
Tips Wels vom 14.10.2020 | Druckauflage: 62000
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