Ja
“Ich weiß nicht, wer oder was die Frage stellte;
ich weiß nicht, wann sie gestellt wurde.
Aber einmal antwortete ich Ja
zu jemandem oder zu etwas.
Von dieser Stunde rührt die Gewissheit,
dass mein Dasein sinnvoll ist und darum mein Leben
– in Unterwerfung – ein Ziel hat.
Seit dieser Stunde habe ich gewusst, was es heißt,
nicht hinter sich zu schauen,
nicht für den anderen Tag zu sorgen.”
Dag Hammerskjöld, Zeichen am Weg, München 1965, 70
Impuls
Oktober
Vor und nach der Geburt: Mütter und Väter werden psychisch krank
Bis zu 20 Prozent der Mütter und jeder zehnte Vater leiden während der Schwangerschaft und im ersten Jahr nach der Geburt unter psychischen Problemen wie Depressionen oder Angststörungen. Dabei handelt es sich um häufige und schwerwiegende Komplikationen. Neben der Umstellung der Hormone sind auch die Anstrengungen der Geburt, gestörter Nachtschlaf sowie die Veränderung der Beziehung und der familiären Situation wichtige Faktoren. „Viele Frauen sind mit der Mutterrolle überfordert und äußern Selbstzweifel“, sagt Primaria Katharina Glück vom Klinikum Wels-Grieskirchen.
OÖ Nachrichten Gesundheit vom 19.04.2023 |Auflage: 104 000
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